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Mürbeteig und Knetteig (Brot und Teigsorten)

Mürbeteig und Knetteig
Mürbeteig wird häufig auch Knetteig genannt und es handelt sich hier um einen Teig, welcher ohne die Verwendung von Lockerungsmitteln zubereitet werden kann. Häufigste Verwendung findet der Mürbeteig bei Keksen und bei Böden für Torten. Der „1-2-3“ Teig ist auch eine Bezeichnung für den Mürbeteig und stellt dabei auf die Zusammensetzung der Hauptbestandteile Zucker, Fett und Mehl ab.
Mürbeteig ist aber auch deshalb so beliebt, weil er sehr einfach herzustellen ist. Man gibt einfach die 3 Teile Mehl auf die Arbeitsfläche und formt darin eine Mulde. Dann gibt man zwei Teile kalte Butter hinein und einen Teil Zucker. Typischerweise braucht man noch ein Ei für die Bindung und eine Prise Salz. Anschleißend den Teig einfach gut mit der Hand vermengen und daraus einen glatten Teig kneten. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Teig nicht zu lange geknetet wird. Die Butter wird durch die Körpertemperatur zu warm und der Knetteig damit schnell brüchig.
Der Teig ist anschließend in Frischhaltefolie zu rollen und vor dem Ausrollen noch eine Stunde im Kühlschrank zu stellen. Damit hat man die ideale Grundlage für leckere Plätzchen und auch viele Kuchenrezepte geschaffen.
Im Backofen braucht der Mürbeteig etwa 200 bis 220 °C und wird hier so lange gebacken, bis der Zucker karamellisiert hat und das Ergebnis eine schöne Bräune bekommen hat. Diese sollte nach ca. 15 Minuten erreicht sein und der Teig damit fertig sein.
Wenn der Mürbeteig für eine salzige Speise verwendet werden soll, dann kann man den Zucker auch durch Salz ersetzen. Hier darf man allerdings auf keinen Fall das Salz einfach mit dem Zucker tauschen. Hier empfiehlt sich die Verwendung von etwa 1/10 Teil Salz, um das Ergebnis nicht zu salzig zu machen.
Der Mürbeteig lässt sich nach der Herstellung für etwa eine Woche im Kühlschrank lagern. Daher kann er auch auf Vorrat produziert werden und ist schnell aus dem Kühlschrank geholt. Ganz große Mengen lassen sich auch Einfrieren und so bei Bedarf schnell auftauen.
Für Mürbeteig gibt es in Deutschland bei der industriellen Verarbeitung sogar ganz spezielle Vorschriften. So darf ein Teig für die Herstellung von Mürbeteigkeksen nur dann verwendet werden, wenn er mindestens 16,5 Teile Fett auf 100 Teile Mehl enthält. Ist dies nicht der Fall, darf man zu dem Gebäck nicht mehr Mürbeteig - Gebäck sagen und muss es unter einer anderen Bezeichnung verkaufen.
Autor: admin

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