Germteig (Brot und Teigsorten)

Die Bezeichnung Germteig klingt im ersten Moment sehr kompliziert, dabei ist es im Grunde nichts anderes als ein Hefeteig.

Die Zutaten                                                                          

500g Mehl                                                                            
1 Würfel Hefe                                                                     
¼ L Milch (lauwarm)                                                            
125g Zucker
125g Butter (in Zimmertemperatur)
3 Eier (am besten schon getrennt)
1 Prise Salz

Benötigte Utensilien

1 Sieb
1 Schüssel
1 Geschirrtuch (zum Abdecken)
1 Mixer oder Rührstab
2 Tassen oder kleine Schüsseln ( für das Eiweiß und Eigelb)
1 Form oder Backblech

Die Zutaten und die benötigten Küchenutensilien sollten  Zimmertemperatur warm sein.

Die Zubereitung
Durch das Sieb wird das Mehl nach und nach in die Schüssel gegeben. Durch das Sieben wird gewährleistet, dass das Mehl so fein wie möglich ist. Nach dem die oben angegebene Menge Mehl in die Schüssel gegeben wurde, drückt man in die Mitte des Mehlhügels eine sogenannte Mulde. In diese Mulde wird die zerkleinerte Hefe gemeinsam mit 4 Esslöffel Milch und 1 bis 2 Teelöffel Zucker hinein gegeben. Diese drei eben dazu gegeben Zutaten werden in der Mehlmulde verrührt, der Mehlrand sollte wenn möglich unberührt bleiben. Diesen Arbeitsgang nennt man auch den Vorteig anfertigen. Eben dieser Vorteig, muss nun unter einem Tuch so lange aufgehen, bis er ungefähr seine doppelte Größe erreicht hat.

Während der Germteig aufgeht, kann man die Butter mit dem übrig geblieben Zucker und dem Eigelb schaumig schlagen und schließlich eine Prise Salz hinzufügen. Die schaumig geschlagenen Zutaten können nun mit dem Vorteig und der übrig gebliebenen Milch vermengt werden. Der entstehende Teig soll so lange geschlagen werden, bis er sich problemlos vom Schüsselrand löst und Blasen schlägt. Falls in dem Ihnen vorliegenden Rezept weitere Zutaten wie zum Beispiel Rosinen oder Mandeln hinzugefügt werden sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Diese zusätzlichen Zutaten werden gemeinsam mit dem steif geschlagenen Eiweiß dem Teig zu gefügt. Danach wird der fertige Germteig wieder abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt, wo er das doppelte seiner Größe erreichen soll.

Wenn der Teig schließlich doppelt so groß geworden ist, geben Sie ihn auf ein eingefettes und bemehltes Blech oder in eine Form. Auf diesem Blech sollte der Germteig ziehen und zwar weitere 15 Minuten. Nach diesen 15 Minuten kann der Germteig in den vorgeheizten Backofen und zwar temperiert nach der Rezeptangabe.

Nützliche Tipps
Fertige Germteige können mehrere Wochen ohne Bedenken eingefroren werden. Sie werden einfach einen Abend vor der Anwendung aus dem Gefrierfach heraus genommen und aufgetaut. Der Hefeteig sollte, wenn man ihn einfrieren möchte nur als Vorteig aufgegangen sein. Nur unter diesem wichtigen Aspekt hält sich der Hefeteig bis zu 3 Monaten im Tiefkühlfach. Das Auftauen sollte idealerweise unter einem Tuch und bei Zimmertemperatur geschehen. Wenn der Germteig aufgetaut ist, kneten Sie ihn noch einmal kräftig durch und lassen ihn dann noch einmal unter einem Tuch an einem warmen Ort aufgehen. Nach dem er Aufgegangen ist, kann der Teig ganz normal wie ein frischer Hefeteig verarbeitet werden.

Erfahrungsgemäß sollte ein Germteig zwei Mal aufgehen und zwar einmal als Vorteig und einmal als fertiger Hefeteig.

Bei dem Aufgeh-Vorgang sollte der Teig immer abgedeckt sein und zwar mit einem Küchentuch oder einer Folie. Nur so kann der recht empfindliche Teig vor Zugluft geschützt werden.
 
Autor: admin

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