Brandteig (Brot und Teigsorten)

Brandteig
Auf den ersten Blick ist Brandteig ein sehr einfacher Teig, denn man braucht für diesen nicht besonders viele Zutaten und auch die Zubereitung an sich liest sich eigentlich sehr simpel, allerdings hat er durchaus seine Besonderheiten, die man kennen und berücksichtigen muss, wenn der Teig gelingen soll. Der Name des Teiges rührt daher, weil ein Teil der Zutaten bereits vor dem Backen gekocht wird, was eine der Besonderheiten ist, auf die man achten muss. Fertig backen kann man den Teig dann sowohl im Ofen, als auch indem man in frittiert, was besonders für süße Gerichte öfter erforderlich ist. Verwendet werden kann der Teig sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen, da im Teig an sich auf Zucker komplett verzichtet wird und man daher bei den Füllungen oder Beilagen zum Brandteig freie Hand hat. Füllungen können in den gebackenen Brandteig eigentlich sehr einfach eingebracht werden, denn man kann ihm beim Backen richtig zusehen, wie er aufgeht, wobei sich innen allerdings ein Hohlraum bildet, den man dann später einfach auffüllen kann.

Was beim Brandteig enorm wichtig ist, ist das die Backzeit genau eingehalten wird und auch die Menge der Zutaten genau stimmt. Deshalb sollte man hier immer genau wiegen und messen, um keine Fehler in Kauf zu nehmen. Typische Gerichte aus dem Teig sind Windbeutel, Profiteroles, Eclairs oder Churros aber auch Krapfen und Donuts kann man aus Brandteig zubereiten.
Ein einfaches Grundrezept für Brandteig setzt sich aus den folgenden Zutaten zusammen:

250 ml Wasser
½ TL Salz
100 g Butter
150 g Mehl
4 Eier

Zunächst werden alle Zutaten genau abgemessen und bereit gestellt. Dann kann man das Wasser aufkochen und salzen. In dieses Wasser gibt man dann die Butter um sie aufzulösen. Nun kippt man das Mehl auf einen schlag in die Mischung und rührt ständig, bis sich Klumpen bilden. Den entstehenden Kloß aus Teig lässt man dann noch etwa 2 Minuten von allen Seiten abbrennen, ehe man den Teig in eine Rührschüssel gibt. Hier kann man dann nach und nach die Eier zufügen und gründlich unterrühren. Nun wird ein Backblech gebuttert und mit Mehl bestäubt oder mit Papier ausgelegt. Dann kann der Teig in einen Spritzbeutel gegeben werden und man kann den Teig in kleinen Portionen auf das Blech geben. Für Windbeutel kann man mit der Sterntülle etwa Tennisballgroße Häufchen machen, diese müssen dann etwa 20 Minuten bei 200 Grad backen, ehe man sie heraus nehmen und füllen kann.

Wenn es möglich ist sollte man Brandteig sofort verarbeiten, denn er wird recht schnell zäh und bildet eine feste Krume, durch die man dann nicht mehr in der Lage ist ihn weiter zu verarbeiten. Einfrieren kann man den Teig grundsätzlich ohne Probleme, weil er sehr wenig Fett enthält. Fertiges Gebäck sollte man nach Möglichkeit sofort essen, weil es sehr schnell seine Knusprigkeit verliert und dann nicht mehr so lecker ist. Für die Füllungen kann man recht viel Fantasie ins Spiel bringen und auch öfter einmal etwas Neues versuchen, vor allem wenn man den Teig im Ofen backt. Brandteig aus der Friteuse sollte man am besten noch im heißen Zustand servieren, hier schmeckt Vanille Sauce als Beilage sehr gut. Insbesondere bei Churros entwickelt sich sehr schnell ein starker Geschmack nach Fett, wenn sie nicht schnell genug gegessen werden und der Teig weicht schneller auf, als wenn er im Ofen gebacken worden wäre.
Autor: admin

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