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Köln (Cityguide)

Köln bei Nacht
Köln bei Nacht
Köln hat einiges mehr zu bieten als den allgegenwärtigen Dom, das geschichtsträchtige Römisch-Germanische-Museum und den sanft dahin fließenden Vater Rhein.

esse, drinke, fiere
Besucher, die sich tagsüber diesen Sehenswürdigkeiten gewidmet haben, kehren abends meist in einem der zahlreichen Brauhäuser ein und lernen die unverwechselbare Art des Köbes (Kölsches Wort für den Kellner), die aufgeschlossenen Rheinländer und das frisch gezapfte Kölsch in rauen Mengen kennen. Das bei Touristen wohl bekannteste Früh-Brauhaus befindet sich nicht weit von dem Kölner Gotteshaus entfernt. Mit seinen vielen verwinkelten Kellergewölben versprüht es einen ganz eigenen Charme, ist dabei aber nicht selten völlig überfüllt. Eine gute Alternative ist die Altstadt, in der mit Gilden- und Gaffel-Brauhaus sowie der Malzmühle ebenfalls gute und deftige Kölner Gastronomie präsent ist. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, der wird hier ebenfalls in den kleinen Kneipen und Cafés schnell fündig.
In einer warmen Sommernacht kann man darüber hinaus wunderbar an der Rheinpromenade sitzen und plaudern oder es sich im Biergarten des Kölner Stadtgartens gemütlich machen.

Kultur am Abend
Aber auch kulturell kann der Köln-Besucher abends einiges erleben. Die zentral gelegene Philharmonie beispielsweise bietet ein buntes Programm klassischer Musik. In der Oper am Offenbachplatz werden bekannte Stücke aufgeführt. Modern geht es unter dem blauen Kuppeldach des Musical-Domes zu. Die Theaterlandschaft Kölns ist ebenso vielfältig. Kölsche Stücke sieht man im Millowitsch-Theater, das Gloria-Theater im 50er-Jahre-Stil bietet unterschiedliche Genres an. Ein besonderes Highlight ist eine Stadtführung durch das nächtliche Köln, denn im Dunkeln bekommt man noch einmal einen ganz besonderen Blick auf die Metropole am Rhein. Darüber hinaus bietet Köln verschiedenste Mottonächte. So laden die langen Nächte der Musik und des Theaters ebenso alle Besucher ein wie die Bildungs- oder die Shopping-Nacht. Hier kann man sich in einer einzigen Nacht einen guten Blick über die kölschen Angebote zu dem jeweiligen Thema verschaffen.

Kamelle, dä Prinz kütt
Wer zur närrischen Zeit in Köln zu Gast ist, sollte sich eine Karnevalssitzung nicht entgehen lassen. Um Eintrittskarten muss man sich allerdings meist im Vorfeld bemühen. Doch ist das Angebot – je näher man sich dem Rosenmontag nähert – sehr reichhaltig. Besonders der Straßenkarneval ist ab Weiberfastnacht ein Muss für jeden Köln-Tourist und ein unvergessliches Erlebnis. Denn in jeder Kneipe und in allen Gassen schunkelt die alte Hexe mit dem Lappenclown und der Pirat mit dem Engelchen. Wer die kölschen Karnevalslieder kennt ist dabei klar im Vorteil, aber auch Gäste werden schnell in die Arme genommen und gebützt. Die Umzüge und farbenfrohen Kostüme sind ein Spektakel, für das Köln in aller Welt bekannt ist.

Musik und Tanz
Einmal im Monat treffen sich im Herbrandt´s in Köln-Ehrenfeld Jung und Alt zu Standardtänzen. Wer in echter Partylaune ist, der ist im Wiener Steffie am Quatermarkt genau richtig. Das Publikum singt und schunkelt hier ausgelassen zu Schlagern, ebenso wie in der Klapsmühle am Hohenzollernring. Wesentlich gediegener geht es da schon im Alten Wartesaal zu. Hier kann man mehrmals wöchentlich zu 80er-Jahre-Musik im Schatten der Domtürme feiern. Ein besonderes Party-Highlight bietet die Kantine, die allerdings nicht ganz zentral in Köln-Longerich liegt. Hier findet neben den üblichen Diskoabenden an jedem zweiten Samstag „All about 50“ statt, bei der das Publikum zu besten Musikklassikern das Tanzbein schwingen kann.

Typische kölsche Bands spielen ganzjährig auf den Kölner Bühnen, doch natürlich vornehmlich zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch. Hier lohnt auf jeden Fall ein Blick in den Kölner Veranstaltungskalender, denn ein Konzert der Bläck Fööss im Tanzbrunnen ist ebenso unvergleichlich wie die Höhner vor ausverkauftem Publikum in der Kölnarena.
Autor: admin

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