Spargelzeit (Feiertage & Saisonales)

Einmal im Jahr kommt für alle Spargelliebhaber die Zeit, in der sie das „weiße“ Gold essen können. In zahlreichen Varianten wird der Spargel zubereitet. Die beliebteste Art ist der Spargel in Kombination mit einer Soße Hollandaise. Auch sehr köstlich ist der Spargel mit einer Butter-Zitronensoße. Man serviert ihn im Allgemeinen mit Kartoffeln und wer es mag noch mit Fleisch. Sehr gut zum Spargel passt ein goldgelb gebratenes Schnitzel der Lende. Es lassen sich aber auch verschiedene Salate mit Spargel zubereiten. Mit frisch gebratenen Hühnchenstreifen ist dieser ein wahrer Genuss. Da es aber nur in der Spargelsaison frischen Spargel gibt, die von April bis Juni dauert, versucht man, in dieser kurzen Zeit die zahlreichen Spargelrezepte, die man auch im Internet findet, auszuprobieren und nachzukochen.

Eine Alternative ist der gefrorene Spargel oder Spargel im Glas in der kalten Jahreszeit, wenn es keinen frischen Spargel zu kaufen gibt. Frisch gestochenen Spargel kann man problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, in dem man ihn in ein feuchtes Küchentuch einschlägt und ins Gemüsefach des Kühlschrankes legt. Wer sich einen kleinen Vorrat an frischem Spargel zulegen möchte, kann ihn auch einfrieren. Der Spargel wird dazu gewaschen, geschält und eventuell in kleine Stücke geschnitten. In einem geeigneten Gefrierbeutel hält er bei minus 18 Grad Celsius bis zu acht Monaten frisch. Der Spargel muss vor dem Einfrieren nicht blanchiert werden. Hierbei gehen viele Inhaltsstoffe verloren und beim Auftauen ist er nicht mehr so bissfest.

Viele Spargelanbauer bieten es an, den Spargel selbst zu stechen. Dafür fährt man zum Feld des Anbieters. Hier bekommt man meist noch eine kleine Einweisung, wie der Spargel zu stechen ist. Abgerechnet wird pro gestochenes Kilogramm. Der weiße Spargel wächst unterirdisch in kleinen aufgeschütteten Erdwallen und wird geerntet, wenn der Spargelkopf nur wenige Millimeter aus der Erde heraus schaut. Lässt man den Spargel wachsen und er bekommt zu viel Sonnenlicht ab, setzt die Fotosynthese ein und der Spargel wird grün. Einige lieben den Grünen Spargel, weil er herber im Geschmack ist und ein schmackhaftes Aroma besitzt.

In der Zeit von Mitte April bis zum 24. Juni, dem Johannistag, wird der Spargel gestochen. Nach dieser Zeit lässt man den Spargel in Ruhe, damit er nicht ausgelaugt wird und die Pflanze überbeansprucht. Somit kann man erreichen, dass im nächsten Jahr der Spargel wieder ergiebig wächst.

Der Spargel, auch Asparagus genannt, kommt vorwiegend in Europa vor. Es gibt hier circa 15 Arten des Spargels, wobei der Gemüse- oder Gartenspargel der gängigste ist, der angebaut und gegessen wird. Seit dem 18. Jahrhundert wird der Spargel schon angebaut und wird seitdem als Gemüse sehr geschätzt. Der Spargel hat für den Menschen aber noch eine weitere Bedeutung.

In Sachen Gesundheit ist der Spargel ein wahrer Alleskönner. Der Spargel hat eine blutreinigende und harntreibende Wirkung und wird daher sehr gern bei Diäten eingesetzt. Er ist magenschonend, mildert die Gicht und reguliert den Kreislauf. Der Spargel enthält Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Magnesium Kalium, Kupfer, Eisen und Zink. Ebenfalls besitzt der Spargel eine Vielzahl an Vitaminen. Gut für die Nerven sind die Vitamine B. Das Vitamin A und C können die Zellen schützen und Gefäßerkrankungen vorbeugen. Des Weiteren befinden sich im Spargel die Vitamine A, B1, B2 und E. Und selbst die alten Griechen wussten schon von der heilenden Wirkung des Spargels in Form von Spargelwasser und Suppen. Der Spargel ist somit nicht nur ein köstliches Gemüse sondern trägt auch noch zur Gesunderhaltung des Körpers bei.
Autor: admin

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