Ostern (Feiertage & Saisonales)

Ostern - dieses sehr christliche Fest, wird nicht nur von Christen begangen. Es dauert über 4 Tage und beendet die Fastenzeit. Neben seiner großen christlichen Bedeutung wird Ostern auch als Frühlingsfest gefeiert.

Ostern im Christentum
Im Christentum ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Vorbereitungen auf dieses große Fest beginnen bereits mit dem Aschermittwoch. Denn da beginnt die Fastenzeit, die am Karsamstag endet. Die 40-tägige Fastenzeit steht für die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gebetet und gefastet hat. Eine Woche vor Ostersonntag, am Palmsonntag, beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag soll Jesus nach Jerusalem eingezogen sein. Das letzte Abendmahl mit Jesus und seinen Jüngern wird in der Karwoche am Gründonnerstag gefeiert. Karfreitag steht für die Leiden, die Jesus am Kreuz erdulden musste. Am Karsamstag wird der Grabesruhe gedacht.
Ostersonntag ist der Auferweckungstag. Nach dem christlichen Glauben ist Jesus von den Toten auferstanden. Dieser Tag wird von den Christen als “Auferstehungstag” gefeiert. Das es ein Tag der Freude ist, zeigen auch die Lieder, die dann gesungen werden. Zum Beispiel: “Gelobt sei Gott im höchsten Thron” und “Wir wollen alle fröhlich sein”.

Ostern als Frühlingsfest
Die Sonne wird als Licht- und Lebensspenderin verehrt, deshalb wird Ostern auch als Frühlingsfest gefeiert. Der Winter ist vorbei und die Natur erwacht wieder. Es gibt zahlreiche Osterbräuche, die von Land zu Land ganz verschieden sind.
In unseren Breiten wird der Frühling in Form von Zweigen in der Vase in die Wohnungen getragen. Diese Zweige werden mit bunt bemalten Eiern behangen und geschmückt.
Ein schöner Brauch ist es auch, Osterfeuer anzuzünden und damit die Dunkelheit auszutreiben.

Ostern als Fest der Familie
Ostern ist auch ein Fest der Familie. Man kommt zusammen und begeht dieses Fest gemeinsam. Die Kinder suchen an Ostern bunt bemalte Eier und Süßigkeiten, diese bringt der Osterhase. Wieso der Osterhase kommt ist nicht wirklich belegt.
Eine typische Bäckerei zu Ostern sind Kuchen in Lamm- oder Hasenform. Auch ein Zopf aus Hefeteig wird zu Ostern gern gereicht. Diesen kann man nach dem Abkühlen mit Naschwerk belegen und auf die Kaffeetafel stellen.
Überhaupt spielt Essen zu den Osterfeiertagen eine große Rolle. Denn schließlich endet die Fastenzeit und man darf wieder genießen.
In christlichen Familien ist Gründonnerstag noch fleischlos, eventuell kann man eine Eierspeise richten. Am Karfreitag gibt es Fisch. Am Karsamstag wird Eintopf gekocht, damit genug Zeit zum Beten und zur inneren Einkehr bleibt.
Zum Ostersonntag gibt es einen großen Braten. Meist ist das Lamm oder Kalb. Es soll etwas sehr gutes und schmackhaftes sein. Genauso üppig wie der Braten sollten auch die Beilagen (verschiedene Salate, Gemüse) und Kartoffeln oder Klöße dazu gereicht werden. Zu Ostern wird der Tisch festlich mit Zweigen geschmückt. Auch darf die Dekoration selbst gebastelt werden. So kann man aus gelber Wolle kleine Kücken für den Osterstrauss basteln. Auch Eier, die Ausgeblasen wurden, eignen sich als Deko. Gerade bei Familien mit Kindern wird die Bastelei groß geschrieben. So können Osterkörbchen aus Pappe gebastelt werden. Diese werden mit Hasen.-Eier.-oder Kückenmotiven verziert. Mit Ostergras gefüllt und dann können die Kinder mit den Körbchen die bunten Eier suchen.  Es ist ein Fest der Freude und das soll dabei zum Ausdruck kommen.
Autor: admin

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