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Immobilien: eine gute Altersvorsorge (Finanzen)

Nicht nur die unsichere globale Finanzlage ist Grund dafür, dass man sich insbesondere im Alter nach Stabilität und finanzieller Sicherheit sehnt. Generell ist es ein Bedürfnis der Menschen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Familien mit allem versorgen zu können, was nötig ist. Wer dies nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft möchte, der kann jetzt zum Beispiel in eine Immobilie investieren. Will man diese auch zunächst noch nicht selbst bewohnen, kann man sie zumindest vermieten und sich auf diese Weise ein kleines Zubrot verdienen. Womöglich bewohnt man das Haus jedoch auch zuerst selbst und vererbt es dann an seine Kinder und Kindeskinder. Fest steht, dass der Kauf einer Immobilie nach wie vor als eine Investition in die Zukunft gewertet werden kann.





Kauf einer Immobilie: Darauf sollte man achten

Auch wenn die Vorstellung von einem eigenen Haus noch so schön ist, allzu leichtfertig sollte man einen Kaufvertrag nie unterschreiben. Zunächst einmal muss man sich vor Augen führen, dass nicht nur für den Kauf des Hauses Kosten anfallen werden. Ein Gebäude muss schließlich auch instand gehalten werden. Mit Sicherheit wird man um die eine oder andere Reparatur oder Instandsetzungsarbeit nicht herumkommen. Hinzu kommen Gebühren für den Notar, der den Kaufvertrag beglaubigen muss, ein gewisser Betrag für die Grunderwerbssteuer sowie die Kosten für die Grundbucheintragungen. Viele Käufer lassen sich von der Vorstellung blenden, sich endlich ihren Traum erfüllen zu können und verlieren dabei die Realität aus den Augen. Die Entscheidung für eine eigene Immobilie – die Entscheidung für den Kauf einer Wertanlage – sollte folglich erst nach reichlicher Überlegung und sorgfältigen Berechnungen gefällt werden.





Baufinanzierung: Noch nie war der Zinssatz so niedrig

Für all diejenigen, die nicht mit dem Gedanken spielen, eine Immobilie zu kaufen, sondern vielmehr selber eine bauen möchten, gibt es nun fantastische Neuigkeiten. Tatsächlich hat der Baufinanzierungszins in diesem Jahr einen absoluten Tiefstand erreicht. In den vergangenen 20 Jahren war der Zins noch nie so niedrig wie im Jahr 2012. Wer schon seit Längerem überlegt, in den Bau einer eigenen Immobilie zu investieren, dem öffnen sich nun Tür und Tor – der aktuelle Zinssatz macht es möglich. Der auf der Basis der DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe errechnete Zinssatz liegt aktuell unter 2 Prozent.





Kredite sind mit Vorsicht abzuschließen

Egal, ob man sich dafür entscheidet, eine Immobilie zu kaufen oder den Bau einer solchen in Auftrag zu geben, die meisten Menschen sind im Fall von solch großen Investitionen auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese wird ihnen in der Regel in Form eines Kredites zu Teil. Wer sich für einen Kredit entscheidet, muss jedoch nicht nur in der Gegenwart in der Lage dazu sein, für die damit verbundenen Kosten aufzukommen. Da die meisten Kredite eine Laufzeit von mehreren Jahrzehnten mit sich bringen, sollte man in einem solchen Fall vorausschauend planen. Berücksichtigen Sie die Investitionen, die in den kommenden Jahren noch auf sie zukommen könnten. Denn mit Sicherheit möchten Sie nicht Ihre Kinder und Enkel mit der Tilgung Ihres Kredites belasten.



Und wenn doch noch Geld übrig bleibt?

Wenn die Immobilie gekauft oder das Haus gebaut ist, ist meist das Ersparte aufgebraucht. Was tun, wenn aber doch noch Geld übrig oder eine unerwartete Erbschaft eingetreten ist? Dann sollte man sich gut überlegen, wie man mit dem unerwarteten Geldsegen umgeht. Es könnten Maßnahmen an der Immobilie vorgenommen werden, die nicht mehr im Budget enthalten waren, wie z.B. wärmedämmende Maßnahmen, ein neuer Anstrich oder sonstige Heimwerkarbeiten. Sind darüber hinaus Sondertilgungen möglich, so ist es sinnvoll solche vorzunehmen. Dadurch verringert sich der Schuldenberg, die Zinslast wird kleiner und es kann mehr getilgt werden. Wenn diese Möglichkeit bei der Baufinanzierung nicht vorgesehen ist, kann man das Geld auch gewinnbringend anlegen. Dabei streut man am besten sein Kapital und legt es in möglichst unterschiedliche Anlageformen an: Schuldverschreibungen (vom Staat herausgebracht), Beteiligungen an Unternehmen (beispielsweise über die RWB AG, Fondsbeteiligungen (über Banken und Sparkassen) etc.
Autor: admin

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