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Allgemeines zu den Frühjahrsblühern (Garten und Balkon)

Allgemeines zu den Frühjahrsblühern
Unter Frühjahrsblühern versteht man im engeren Sinn Pflanzen, die in Laubwäldern wachsen, frühzeitig im Jahr blühen und Laub bilden. Vor allem an den Frühjahrsblühern erfreuen sich die Menschen ganz besonders, weil sie die ersten Pflanzen nach der langen Winterzeit und im wahrsten Sinne des Wortes Frühlingsboten sind.

Die Frühjahrsblüher werden auch Blumenzwiebeln genannt und im Herbst gesteckt, insbesondere im September und Oktober.
Vor allem die zeitig blühenden Pflanzen sollten so früh wie möglich gepflanzt werden, damit sie ausreichend Zeit haben, um anzuwachsen. Zu ihnen gehören Schneeglöckchen und Winterlinge.

Ihre Kraft zum Wachsen ziehen die Frühjahrsblüher aus Nährstoffen, die sie in ihren Speicherorganen abgelegt haben. Denn allein mit Photosynthese würden die Blüher zu dieser Jahreszeit nicht weit kommen.
Aber auch die Licht- und Feuchtigkeitsverhältnisse sind im Frühjahr für ihr Wachstum günstig.

Bei den Frühjahrsblühern wird zwischen einjährigen und mehrjährigen unterschieden. Erstere überleben den Winter, weil sie kurz vor dem Sterben Samen auswerfen.
Die mehrjährigen Frühjahrsblüher überwintern, indem zwar der überirdisch liegende Pflanzenteil abstirbt, aber der unterirdische Teil, die Zwiebel und Wurzel, erhalten bleibt und im darauf folgenden Jahr einen neuen Spross treibt.

Frühjahrsblüher können im heimischen Garten an ganz verschiedenen Stellen gepflanzt werden. So gibt es welche für Blumenbeete, für den Rasen, zum Unterpflanzen von Bäumen und für laubabwerfende Sträucher. Gerade auf dem Rasen bildet sich im Frühjahr ein herrlicher Blütenteppich.

Zu den schönsten Frühjahrsblühern gehören Schneeglöckchen, Winterling, Krokus, Merzenbecher, Narzissen sowie Tulpen.

Aber es gibt nicht nur Frühblüher unter den Pflanzen, sondern auch windbestäubte Bäume die im Frühjahr blühen. Bevor sich das Laub entfaltet, können die Pollen dieser Bäume leicht vom Wind zu anderen Blüten verweht werden, ohne von einem Laubdach abgefangen zu werden. Damit ziehen sie einen anderen Nutzen aus ihrer frühen Blütezeit als die Pflanzen, die gerade wegen des intensiven Lichts in Verbindung mit ihren gespeicherten Nährstoffen früh zur Blüte gelangen.

Für die Frage, wann der Frühling beginnt, gibt es verschiedene Bezugspunkte. Einer davon ist die äußerlich erkennbare Entwicklung der Pflanzen. Daher wird der Frühlingsbeginn mit dem Beginn der Haselnussblüte gleichgesetzt, was in etwa dem meteorologischen Frühling gleich kommt.

Im Mai oder Juni haben die Frühjahrsblüher ihre diesjährige Lebenszeit rum, ihre Blätter vergilben und sie haben genügend Reservestoffe bis zum nächsten Jahr gebildet. Schon während des Sommers werden unter der Erde die Blüten und Blattanlagen für das nächste Jahr gebildet.
Autor: admin

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