Gartenplanung (Garten und Balkon)

Wie soll der Garten im nächsten Jahr aussehen?
Auch wenn es draußen noch überhaupt nicht so aussieht, scharren viele ambitionierte Gärtner quasi innerlich schon mit den Hufen, denn der Winter ist die Zeit in der viel Neues geplant wird. So kann man in der kalten Jahreszeit neue Gartenkataloge durchforsten und in Gedanken die Beete schon neu bepflanzen.

Wer die Sache ganz professionell angehen möchte, erstellt sich einen richtigen Pflanzplan, in dem alle neuen Blumen und Stauden schon eingezeichnet sind. So kann genau geplant werden, wo es wann blühen wird und wann Lücken entstehen die es zu füllen gilt. So können Pflanzen und Sämereien und fehlendes Garten-Zubehör schon zeitig bestellt werden und es gibt keine unnötigen Wartezeiten.

Hilfreich ist es auch, sich einen Plan der Beete aufzuzeichnen. Es gibt auch sehr professionelle Programme für den PC mit deren Hilfe man einen Garten planen kann. Das rechnet sich aber nur dann, wenn ein Garten komplett neu angelegt werden soll.

Wo wächst was am besten?
Wer ein Beet bepflanzt hat sicher schon erlebt, dass die Pflanzen die man für teures Geld gekauft hat nicht gedeihen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Denn auch im günstigen Gartencenter sind schnell ein paar Hundert Euro ausgegeben. Um das zu vermeiden ist es wichtig sich den Standort des Beetes vor Augen zu führen. Denn je nach Lage und Sonneneinstrahlung wachsen dort sehr unterschiedliche Pflanzen. Am leichtesten ist es, wenn ein Beet sonnig bis halbschattig ist, hier wächst fast alles. Schwieriger ist es bei Lagen die voll in der Sonne liegen, hier eignen sich nur Sonnenanbeter die auch in ihrer ursprünglichen Heimat sehr viel Sonne hatten. Ein besonderer Fall sind Beete die permanent im Schatten liegen, oder denen Bäume das Sonnenlicht nehmen, hier sind die Spezialisten des Pflanzenreichs gefragt.

Hier ein paar Tipps für ein sonniges und ein schattiges Beet:
Pflanzen die die Sonne lieben, erkennt man oft an ihren relativ dicken Blättern. Hierin speichern sie die Feuchtigkeit und kommen so auch mit wenig Wasser zurecht, wie die Palmlilie (Yucca), Lavendel (Lavandula) oder der Rosmarin (Rosmarinus). Ebenso für sonnige Standorte geeignet sind die Pflanzen deren Blattoberfläche mit feinen Haaren belegt ist. Die Haare sorgen dafür, dass sich am Blatt eine höhere Luftfeuchtigkeit hält und wenig Wasser verdunstet. Beispiele für solche Pflanzen sind der Wollziest oder der Ehrenpreis. Auch Gewächse die aus Knollen oder Ryzomen austreiben sind oft für sonnige Standorte geeignet, hierzu zählen Alpenveilchen (Cyclamen; Knolle), Zierlauch (Allium; Zwiebel), Sternanemone (Anemone blanda, unterirdische Rhizome) und Schwertlilie (Iris, oberirdische Rhizome).
Kniffliger ist die Sache wenn ein Beet permanent im Schatten liegt. Hier ist man mit Pflanzen gut bedient die in der Natur auch im Wald oder unter Bäumen wachsen. Wie etwa die Funkie, Maiglöckchen oder alle Farnarten. Wer einen besonders schönen Effekt erzielen möchte, sollte darauf achten, dass er nicht nur dunkelgrüne Blätter auf den Beeten hat, sondern auch hellgraue oder panaschierte Sorten wählt. Gerade bei den Funkien gibt es Sorten die aus einer dunklen Ecke regelrecht herausstechen.
Autor: admin

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