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Bodenverbesserung im März (Garten und Balkon)

Bodenverbesserung
Der März ist gekommen und nun ist die Gartensaison ganz offiziell eröffnet. Die Flora und Fauna im Garten fängt an zu blühen und es sollte sich nun dem Boden im Garten gewidmet werden. Die Beetflächen wurden im Februar schon umgegraben und gedüngt. Die Gärtner, welche diesen Schritt im Februar übersprungen haben, sollten dies nun aber auf jeden Fall nachholen.

Der Bodentyp
Bei den Böden gibt es verschieden Arten und es ist wichtig, vor dem Arbeitsbeginn den richtigen Boden zu bestimmen. Wer seinen Boden kennt, kann diesen im Anschluss auch richtige bearbeiten. Für die Bodenbestimmung reicht die einfache Fingerprobe aus und der Boden ist für die Verbesserung gut bestimmbar.
Die Böden kann man mit den drei Kategorien schwerer Boden, mittlerer Boden und leichter Boden recht einfach einteilen. Bei der Fingerprobe ist der leichte Boden kaum formbar und hinterlässt auch kaum Verschmutzungen an den Fingern. Der mittlere Boden ist ein Lehm–Sandgemisch und ist dabei schon formbar. Auch bleibt dieser durchaus an den Fingern haften. Der schwere Boden enthält viel Lehm und oft auch viel Ton. Er kann gut geformt werden und bleibt an den Fingern gut haften.

Bodenverbesserung
Der leichte Boden ist der Boden, welcher für den Hobbygärtner die schwierigsten Voraussetzungen darstellt. Wasser, welches für die Pflanze sehr wichtig ist, kann nur schwer gespeichert werden und der Wasserhaushalt muss daher ständig im Auge behalten werden. Hier können Sie den Boden aber verbessern, indem Sie beim Umgraben Tonmineralien oder Schaumstoffflocken unter heben. Wenn man dies regelmäßig über einige Jahre macht, sollte sich der Boden spürbar verbessern und die Erträge werden steigen.
Der mittlere Boden ist der wohl dankbarste Boden. Er besteht aus 70 bis 80 % Schluff, welches feiner als Sand ist, und zu 10 bis 25 % aus dem Material Ton. Der Boden muss kaum verbessert werden und eignet sich in seiner Zusammensetzung am besten zum Gärtnern und ist der ideale Gartenboden.

Beim schweren Boden ist auch etwas mehr Arbeit notwendig. Dieser Boden neigt dazu, dass er sich selbst recht leicht verdichtet, und muss damit immer aufgelockert werden. Wasser kann sonst nicht in die Tiefe dringen und die Wurzeln können sich nicht richtige entwickeln und ausbreiten. Hier kann man eine Bodenverbesserung herbeiführen, indem man den Boden vermagert. Dazu wird beim Umgraben im Frühjahr neben Dünger und Kompost einfach etwas Sand mit untergehoben, die dafür notwendigen Gartengeräte bekommen Sie günstig in jedem größeren Baumarkt. Damit sollte der Boden recht schnell die Eigenschaften haben, welche ein erfolgreiches Bewirtschaften fördern.

Nach der Verbesserung des Bodens kann einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege stehen und die Erträge sollten höher ausfallen.
Autor: admin

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