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Sich selbst das Leben einfacher machen (Gesundheit - News & Tipps)

Das Älterwerden wird ja von vielen gefürchtet und von noch mehr Menschen schlicht geleugnet. Da wird sich aller möglichen Tricks bedient, um zu verschleiern, dass etwas nicht mehr so schnell und einfach geht wie früher und kleine Verweslichkeiten werden mit kreativen Ausreden entschuldigt. Was darunter leidet, ist aber vor allem die Lebensqualität der Betroffenen und das ist ein zu hoher Preis für den schönen Schein.

Kleine Schwächen darf man zugeben

Wer hat nicht schon mal erzählt, er sei nicht zu Hause gewesen und hätte deswegen das Telefon nicht beantwortet, dabei war er nur zu langsam um den Anruf noch rechtzeitig entgegennehmen zu können? Und wenn jemand etwas erzählt bekommt, an das er sich partout nicht erinnert, wird oft trotzdem zustimmend mit dem Kopf genickt und "Ja, ich erinnere mich" gesagt. Zu solchen kleinen Flunkereien wird meist aus Stolz gegriffen. Denn als Betroffener tut man sich oft nicht leicht, zuzugeben, dass man nicht manchmal nicht mehr so kann, wie man will. Bevor man sich einfach einen Treppenlift anschafft, lässt man das obere Stockwerk des Hauses mehr und mehr verwaisen und geht nur noch die steilen Stufen hinauf um Ordnung zu halten. Dabei kann man seine Lebensqualität rapide verbessern oder einfach auf dem alten Stand erhalten, wenn man sich die modernen Errungenschaften zunutze macht. Schließlich ist man damit ganz bestimmt nicht allein. Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist inzwischen über 55 Jahre alt und so findet man auf dem Markt so einiges an Hilfsmitteln und Alltagshilfen, die einem das Leben wieder leichter machen können. Eine Schande ist das Annehmen von Hilfe nun wirklich nicht.

Hilfe im Alltag mit einfachsten Mitteln: Treppenlift und Co.

Der Treppenlift ist nur eines von vielen technischen Hilfsmitteln, die den Alltag wieder lebenswerter machen können. Im Sanitätsfachhandel findet man daneben auch zahlreiche andere Hilfsmittel und Hilfsmittelchen, die einem bei der Bewältigung ganz einfacher aber zunehmend schwierig gewordener Aufgaben helfen. Das kann ein extralanger Schuhanzieher sein, eine optische Tür- oder Telefonglocke oder ein sprechender Wecker, der an die Tabletteneinnahme erinnert. Das Angebot ist da und man braucht nur zuzugreifen. Wer offen mit den kleinen Hilfen umgeht, wird schon bald erfahren, dass sich viele Senioren deren Dienste zunutze machen. Und es als eine große Erleichterung empfinden, Leselupe oder Hörgerät nicht verschämt in der Schublade verschwinden lassen zu müssen, wenn sich Besuch ankündigt. Auch Angehörige werden es zu schätzen wissen, wenn mit den kleinen Einschränkungen offener umgegangen und Hilfe, ob menschlich oder technisch, bereitwillig angenommen wird. Denn dann müssen sie sich weniger Sorgen um ihre Lieben machen. Und wenn das Telefon mal nicht beantwortet wird, läuft wahrscheinlich einfach ein spannender Film im Fernsehen und das Klingeln wurde wissentlich ignoriert.
Autor: admin

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