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Deutsche wechseln gerne in private Krankenversicherung (Gesundheit - News & Tipps)

Diese Situation ist sicherlich vielen gesetzlich Versicherten alles andere als unbekannt: Man hat nach tagelangem Warten endlich einen Termin beim Arzt seines Vertrauens erhalten und möchte so schnell wie möglich behandelt werden. Im Wartezimmer sitzt man nun schon eine Weile, und trotzdem wird ein anderer Patient, der nach der eigenen Person den Raum betreten hat, als erstes in den Behandlungsraum gebeten. Einige Patienten fragen sich dann, ob sich die Dame an der Anmeldung möglicherweise in der Reihenfolge irrt, meist liegt es jedoch daran, dass der andere Patient schlicht über eine private Krankenversicherung verfügt.

Deshalb stellt sich in letzter Zeit auch immer mehr Deutschen die Frage, ob es nicht lohnenswert ist, sich für die private Krankenversicherung zu entscheiden, um von den augenscheinlichen Vorteilen beim Arzt und im Krankenhaus zu profitieren.



Deutsche nicht zufrieden mit der eigenen Krankenversicherung

Tatsache ist auf jeden Fall, dass sehr viele Deutsche Versicherte nicht mit der eigenen Krankenkasse zufrieden sind. Etwa 32 Prozent seien laut einer aktuellen Studie durchaus bereit, von der eigenen in eine andere Krankenversicherung zu wechseln. Damit ist knapp jeder Dritte nicht mit den Leistungen der eigenen Kasse zufrieden, allerdings sind dies nicht nur Kassenpatienten. Die gleiche Studie macht nämlich auch deutlich, dass auch 34 Prozent der Privatpatienten sich durchaus vorstellen könnten, sich wieder in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern.


Gesetzlich Versicherte würden wechseln, wenn sie könnten

In der Umfrage zeigte sich weiter, dass etwa 40 Prozent der bei der AOK Versicherten sofort in eine private Krankenversicherung wechseln würden, sofern sie die nicht ganz einfachen Kriterien der Privaten erfüllen würden. Privat versichern kann man sich nämlich nur, wenn man von der Gesetzlichen Versicherungspflicht befreit ist, was für Beamte, Selbstständige und Freiberufler gilt, wie auch für Arbeitnehmer, die über ein Einkommen verfügen, dass die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt. Diese liegt im Jahr 2011 bei 49.500 Euro im Jahr bzw. einem monatlichen Einkommen von 4.125 Euro. Im Gegensatz zu Versicherten der BKK oder der AOK PLUS sind bei der AOK also deutlich mehr Kunden, die zu einem Wechsel bereit wären, als bei den anderen gesetzlichen Krankenkassen, bei denen die Quote aber nichtsdestotrotz bei etwa 20 bis 30 Prozent liegt.


Die Leistungen der PKV ziehen viele Versicherte an

Im Allgemeinen können die Leistungen der privaten Krankenversicherungen je nach Tarif zwar variieren, abhängig vom Tarif ist es aber im Allgemeinen möglich, dass bei stationärer Behandlung ein Ein- oder Zweibett-Zimmer belegt werden kann, wobei es möglich ist , dass sowohl Klinik als auch Arzt vom privat versicherten Patienten in der Regel frei ausgewählt werden können. Außerdem werden Medikamente, Zahnersatz und kieferorthopädische Behandlungen übernommen, wobei beim Zahnersatz hochwertige Prothesen, Kronen und Füllungen übernommen werden. Neben weiteren Behandlungen und Behandlungshilfen besteht, wenn auch nicht offiziell, meist der Vorteil, dass man als Patient in der PKV möglicherweise eher einen Termin bei einem Arzt erhält.
Autor: admin

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