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Hausmittel bei Erkältung (Gesundheit - News & Tipps)

Hausapotheke aus dem Küchenschrank
Jedes Jahr das gleiche Spiel: Die Glieder schmerzen, der Kopf dröhnt und der Hals kratzt. Irgendein Virus hat uns erwischt. Was also tun, um schnell und natürlich die Erkältung in die Schranken zu verweisen? Wirksame Mittel hält die Natur parat. Das wussten schon unsere Großmütter, einige Anwendungen sind heute noch überliefert. Doch welcher Schatz sich in jedem Haushalt verbirgt, ist meist in Vergessenheit geraten.

Herunterschalten
Ihr angeschlagener Organismus verlangt nach einer Auszeit, schließlich läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Deshalb gönnen Sie sich ein Entspannungs- oder Erkältungsbad mit entsprechender Nach(t)ruhe. Spezielle Zusätze mit ätherischen Ölen aus Zitrusfrüchten oder Lavendel haben den Erholungseffekt, während die Klassiker Eukalyptus, Thymian und Nadelöle grippale Symptome lindern. Ein simples Salzbad garantiert ähnliche Erfolge. Ist kein Meersalz vorrätig, tut es auch herkömmliches Salz. Lösen Sie davon mindestens 500g im warmen Wasser (36 bis 38 Grad Celsius) auf; die Badedauer sollte nicht mehr als 20 min betragen. In der Wanne schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Baden und Inhalieren. Mit diesem Mix, gelingt es Ihnen bestenfalls den Infekt auszubremsen.

Tee trinken
Flüssigkeit von außen und innen fördert die Genesung. Ob in Form der populären „heißen Zitrone“, als Kamillen-, Lindenblüten-, Salbeiaufguss oder Ingwertee; Hauptsache die geschundenen Schleimhäute werden befeuchtet. Sind Sie durchgefroren oder leiden unter feucht-kaltem Wetter?

* Folgende Teemischung heizt Ihnen ein:
             1  Teelöffel Kamillenblüten
             1  Teelöffel Lindenblüten
             ½ Teelöffel Holunderblüten
Diese Menge mit etwa 200 ml (großer Pott) kochendem Wasser überbrühen, 10 min ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse trinken.

* Bei Halsweh und gereiztem Rachen helfen diese Kräuter:
Jeweils eine Handvoll frischen Salbei, Thymian und Zitronenmelisse (Blätter) mit einem Liter siedend heißem Wasser aufgießen und ziehen lassen. Sehr warm trinken.

* Ganz traditionell leistet Holunder gute Dienste. Der Sud von der Dolde ist das Mittel der Wahl bei mäßigem Fieber. Und von der Beere profitiert die körpereigene Abwehr. Dazu den Saft (Reformhaus, Bio-Laden, eigene Ernte) erwärmen, nach Gusto süßen und warm zu sich nehmen.

* Hühnersuppe hat sich bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit bewährt. Schon seit dem 12. Jahrhundert schätzen wir ihre wohltuende Wirkung; ihr sagt man die Kraft eines natürlichen Antibiotikums nach. „Im Fall der Hühnersuppe hat es tatsächlich In-vitro-Experimente gegeben – Versuche im Reagenzglas, bei denen der… Placebo-Effekt sicher auszuschließen ist. Stephen Rennard und seine Kollegen vom Nebraska Medical Center bereiteten eine Hühnersuppe nach einem Rezept zu, das von der Großmutter eines der Forscher stammte. Dann untersuchten sie die Wirkung dieser Suppe auf die so genannten neutrophilen Granulozyten – weiße Blutkörperchen, die der Körper bildet. Diese sind einerseits für die Abwehr der Viren nötig, sorgen im Übermaß aber auch für Erkältungssymptome wie das Anschwellen der Schleimhäute. Und siehe da: Die Brühe hemmte die Bewegungsfähigkeit der Abwehrzellen.“ (1)

Halten Ihre Beschwerden länger als drei Tage an, kommt wahrscheinlich die Naturmedizin an ihre Grenzen. Dann ist der Hausarztbesuch mehr als gerechtfertigt.

Quelle:(1) www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/-Huehnersuppe/1234933/1234933/

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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