Rosmarin (Heilpflanzen )

Auch der Rosmarin ist vielen als Gewürz bekannt und oft in der Küche zu finden. Doch auch hier schlummern noch einige andere Kräfte in der Pflanze und sie ist auch als Heilpflanze sehr verbreitet. Der Name kommt dabei aus dem Lateinischen und heißt übersetzt Tau des Meeres. Dabei wird als Begründung recht oft angeführt, dass der Rosmarin oft an den Stränden im Mittelmeer zu finden ist und daher diesen Namen trägt.

Pflanzenkunde
Der Rosmarin ist ein immergrüner und buschig verzweigter Strauch, welcher sehr intensiv und vor allem aromatisch durftet. Er erreicht eine Höhe von 50 bis 200 cm und die Äste sind braun. Sie stehen meist aufrecht und es bilden sich Blätter mit einer Länge von 10 bis 40 mm. Sie sitzen dabei gegenständig am Zweig und sind sehr schmal. Sie haben eine sehr dicke Epidermis und sind tiefgrün. Die Blattunterseite des Rosmarinblattes ist behaart und die Ränder sind nach unten gerollt. So schützt sich die Pflanze vor der Austrocknung.

Blüten können beim Rosmarin das gesamte Jahr über entstehen. Der Kelch der Blüte ist glockig und besteht aus zwei Lippen. Zur Fruchtzeit ist die Blüte deutlich größer und die Krone der Blüte erstrahlt meist in der Farbe Blau. Selten kann es aber auch vorkommen, das die Blüte Rosa oder Weiß ist.

Der Rosmarin wächst meist im westlichen und auch zentralen Mittelmeerraum. Dabei findet man ihn besonders in den Regionen von Portugal bis hin zum lonischen Meer. Aber auch am Schwarzen Meer ist der Rosmarin zu finden. Hier wurde er in der Antike einst kultiviert und ist nun hier verstärkt in verwilderter Form zu finden. Dabei wird dieser Strauch meist als Zierpflanze oder als Gewürzpflanze angebaut.

Heilpflanze
Auch der Rosmarin ist durchaus als Heilpflanze bekannt. Hier gibt es sehr viele durchaus unterschiedliche Möglichkeiten er Anwendung. Man könnte teilweise glauben, dass schon die Griechen und auch die Römer von der heilenden Wirkung gewusst haben, da diese Pflanze in ihren Herrschaftsgebieten heimisch war. Doch dem war wohl nicht so. In der antiken Kultur hat die Pflanze Rosmarin aber eine recht große Rolle gespielt.

Rosmarin wird aber in der Naturheilkunde als kreislaufanregend angesehen. Gerade gegen Blähungen wirkt ein Tee aus Rosmarinblättern gebrüht besonders gut. Aber auch das Herz wird durch den Tee in Schwung gebracht und so kann er auch bei älteren Menschen zur Kreislaufunterstützung verwendet werden.

Aber auch bei Verdauungsstörungen und bei Appetitlosigkeit wird der Rosmarin eingesetzt und verschafft eine schnelle Heilung. Dabei kann auch das Rosmarinöl ist für seine heilenden Kräfte bekannt. Dabei unterscheidet sich aber die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe je nach dem Gebiet des Anbaus.

Herstellung und Anwendung
Rosmarinöl wird nicht mur als Heilmittel benutzt, sondern auch in der Kosmetik. Doch als Heilmittel sind die Wirkungsweisen wohl am effektivsten. So wird bei Zerrungen gern eine 6 bis 10-prozentige Zubereitung als Badezusatz oder gar als Salbe empfohlen. Damit wird die Zerrung schnell beseitigt. Aber auch auf einen Zucker geträufelte Tropfen des Rosmarinöls kann man mit einem Tee zu sich nehmen. Damit werden Herz und Kreislauf positiv stimuliert und angeregt.
Autor: admin

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