Thymian (Heilpflanzen )

Thymian ist vielen als Gewürz und Kraut in der Küche bekannt. Thymian ist auch als Quendel bekannt und gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Dabei ist der Thymian aber nicht nur eine Gewürzpflanze, sondern auch in einigen Bereichen als Heilpflanze anerkannt.
Thymian ist eins ehr altes Gewürz und schon seit vielen Jahren in Verwendung. Schon in alten Kräuterbüchern findet man zum Thymian immer wieder Hinweise auf die Verwendung als Heilmittel und Heilpflanze.

Pflanzenkunde
Thymianpflanzen sind meist ausdauernde Sträucher oder Halbsträucher. Nur selten kommen sie als Kraut vor und meist wachsen sie eher feucht auf. Dabei können die Stängel der Pflanze rundherum behaart sein. Aber auch Triebe, welche nur an zwei Seiten Behaarung zeigen, gibt es beim Thymian. Die Blätter des Thymians sind dabei recht einfach und mit einem vollen Rand ausgestattet. Nur selten findet man gezähnte Arten vom Thymian. Die Blüten des Strauches sind als Ähre zusammengesetzt und enthalten die Trageblätter. Diese gleichen meist der Form eines Laubblattes.

Der Kelch einer Thymianblüte ist dabei wie eine Glocke ausgeformt und wird mit mehren Adern durchzogen. Die Vier Staubblätter der Thymianpflanze sitzen in der oberen Hälfte der Kronröhre und dabei stehen diese meist darüber hinaus.

Finden kann man den Thymian in ganz Europa, in Asien und in Afrika. Das Zentrum mit der wohl größten Artenvielfalt ist dabei aber der Raum um das Mittelmeer. Der Thymian braucht einen sehr hellen Standort, welcher trocken und sandig ist.

Heilpflanze
Neben der Eigenschaft als Gewürz wird der Thymian aber auch noch als Heilpflanze verwendet. Hier gibt es zahlreiche Anwendungen, welche Beschwerden lindern sollen und dabei keinen Rückgriff auf die Medizin bedürfen. So wirkt der Thymian gut gegen Blaseninfekte und auch gegen Nierenbeschwerden. Aber auch Atemwegserkrankungen, wie Asthma und Bronchitis lassen sich mit dem Thymian gut behandeln.

Aber auch gegen Verdauungsstörungen ist mit dem Thymian das richtig Kraut gewachsen und der Magen wird sich damit wieder beruhigen. Verwendet werden dabei die ganzen Blätter und diese kann man zum Beispiel zum Tee aufbrühen verwenden.

Thymian wird dabei schon ehr lange als Heilspflanze benutzt und ist in alten Kräuterbüchern mit einer Menge hilfreichen Tipps zur Verwendung als Heilpflanze geführt.

Anwendung und Herstellung
Bei der Herstellung von Extrakten und Zusätzen aus Thymian ist nicht viel zu beachten. So kann man mit einer einfachen Mischung z. B. Badezusatz herstellen. Dazu werde einfach eine Handvoll Thymianblätter mit kochendem Wasser übergossen und dann für etwa 20 Minuten gut ziehen gelassen. Danach kann man den Tee einfach in das Badewasser geben und hat eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit für Husten und Schnupfen.

Aber auch gegen unreine Haut kann man mit dem Thymian vorgehen. Hier wird einfach aus den Blüten ein Tonikum hergestellt. Dazu mischt man etwa 200 ml Alkohol mit einem Esslöffel Weidenrinde, einem Teelöffel Beinwellwurzel, einem Teelöffel Rosmarin und einem Teelöffel Thymian. Diese Mixtur lässt man dann 10 tage ziehen und filtert sie im Anschluss. Ist dies geschehen, kann man sich die Tinktur jeden Tag zwei Mal ins das Gesicht streichen.
Autor: admin

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