Zimt (Heilpflanzen )

Vielen ist der Zimt nur als Gewürz oder Süßungsmittel bekannt und weniger als Heilpflanze. Doch die Pflanze kann mehr als nur Süß machen und es stecken eine Menge Heilkräfte in der Pflanze. Zimt beschreibt aber nur das Gewürz, welches aus dem getrockneten Teil der Rinde eines Zimtbaumes gewonnen wird. Dieser Baum gehört zur Gruppe der Lorbeerbäume und ist in Asien zu finden.

Pflanzenkunde
Heimisch ist der Zimtbaum im fernen Südasien und gehört dort zur Familie der Lorbeerpflanzen. Dabei handelt es sich hier um einen tropischen Laubbaum, welcher immer grün ist. Der Baum verfügt über sehr viele Blätter und die jungen Blätter schimmern in einem leichten Rot. Damit schützt sich der Baum vor zu viel UV-Strahlung.

Beim Zimtbaum gibt es verschiedene Arten und Ableger, welche alle unter den Begriff Zimtbaum fallen. Daher gibt es hier verschiedene Ausprägungen. Alle gemein haben, dass die Rinde einen sehr aromatischen Duft hat, welchen jeder als Gewürz Zimt kennt.

Gewonnen wird das Gewürz dabei recht einfach. Der Baum wird nach einigen Jahren gefällt und dabei die Rinde abgeschabt. Nachdem man diese dann getrocknet hat, kann daraus das Gewürz Zimt gewonnen werden.

Als Gewürz wird dabei die Pflanze Zimt schon seit vielen Tausenden Jahren verwendet. Man sagt, dass man in China, Zimt schon 3000 v. Christus als Gewürz kannte und benutzte. Ab dem 16. Jahrhundert war Zimt auch in Europa bekannt und galt lange es sehr teures und vor allem edeles Gewürz.

Verwendung als Heilmittel
Doch Zimt wurde auch sehr lange schon als Heilmittel verwendet. So kannte man das Heilmittel Zimt wegen seiner blutzuckersenkenden Wirkung. Doch die Anwendung wird noch heute ind der Medizin sehr angeregt und kontrovers diskutiert. Man wollte das Gewürz gern beim Blutzuckerpatienten einsetzen. Erste Studien mit großen Dosen zeigten, dass es möglich scheint, damit den Nüchternblutzucker zu senken. Aber auch eine Verbesserung der anderen Blutwerte wurde dabei ersichtlich. Eine letztendliche Untersuchung und der medizinische Nachweis, für eine Behandlungsmöglichkeit gegen Diabetes, steht aber noch immer aus. Hier muss die Medizin noch weiter forschen.

Daneben haben die ätherischen Öle im Zimt aber auch eine entspannende Wirkung. Auch die Verdauung wird mit Zimt gestärkt und die Durchblutung wird gestärkt. Daneben können berichten Frauen in den Wechseljahren, dass die Beschwerden durch den Genuss von Zimt gelindert werden.

Zimt kann aber auch als Räucherwerk verwendet werden. Der Duft legt sich durch die ganze Wohnung und kann damit für eine gute Entspannung sorgen.

Anwendungsmöglichkeiten und Wirkung
Zimt kann auf viele Arten angewendet werden. So kann er als ein ätherisches Öl auf die Haut aufgetragen werden und auch als Tee genossen werden. Auch als Gewürz ist der Zimt weit verbreitet.

Der Zimt wirkt antibakteriell und ist so gut bei Infektionskrankheiten. Aber auch gegen Erbrechen, Fieber und Appetitlosigkeit ist der Zimt ein gutes Mittel. Bei Erkältungen wirkt der Zimt schleimlösend und bei Magenproblemen kann er die Magenkrämpfe abschwächen und die Magenbeschwerden lindern. Damit ist der Zimt ein sehr vielseitiges Gewürz, was daneben auch noch eine heilende Wirkung hat.
Autor: admin

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