Zinnkraut (Heilpflanzen )

Das Zinnkraut ist unter dem Namen Ackerschachtelhalm oder Ackerzinnkraut bekannt. Die Pflanze gehört zur Klasse der Schachtelhalme und ist neben dem Namen Zinnkraut auch noch unter vielen anderen Namen bekannt. Auch Katzenwedel, Schaftheu, Pferdeschwanz und Scheuerkraut sind Bezeichnungen, unter denen man das Zinnkraut finden kann.

Pflanzenkunde
Beim Zinnkraut handelt es sich um eine Pflanze aus der Familie der Schachtelhalmgewächse. Das Zinnkraut ist dabei auf der gesamten nördlichen Halbkugel verbreitet und wächst hier wild in Böschungen, Gräben und auch auf Äckern. Dabei bevorzugt es feuchte und lehmige Böden. Dabei ist es den meisten als ein Unkraut bekannt. Es wird bekämpft und oft einfach entfernt. Doch im Biogarten nennt man diese Pflanzen Wildkraut und ist sich dessen Nutzen durchaus bewusst. Nicht jedes Unkraut hat nur schlimme folgen im Garten und ist schädlich. So dienst das Zinnkraut recht häufig als Zierpflanze und ist ein guter Auskunftgeber über die Beschaffenheit des Bodens im Garten.

So kann man mit dem Zinnkraut gut sehen, wie verdichtet der Boden ist und wann der Boden schwer wird. Dies sind dann die ersten Anzeichen dafür, das der Boden nicht ehr genug leben enthält. So sind kleine Organismen und auch die bekannten Regenwürmer dafür verantwortlich, dass der Boden immer schön locker bleibt und den Pflanzen so ein Wachstum ermöglicht wird. Wird darauf nicht geachtet und etwa die Erde durch frischen Humus aufgewertet, wird es jegliches Leben hier schwer haben.

Die Pflanze selbst hat sehr lange Wurzeln, welche sich bis zu 1,6 Meter in die Erde bohren können. Die Triebe des Zinnkrautes wachsen bis zu 50 Zentimeter in die Höhe und sind dabei sehr verzweigt. Nur an der Spitze entstehen keine weiteren Zweige. Der Stängel hat zwischen 6 und 20 Rippen und diese sind mit stumpfen und niedrigen Papillen besetzt.

Heilpflanze
Aber auch als Heilpflanze ist das Zinnkraut bekannt und wird geschätzt. Die Kieselsäure, welche im Zinnkraut enthalten ist, wird als Heilmedizin genutzt und ist anerkannt. So kann man damit den Körper entgiften, das Blut reinigen oder auch die Entschlackung fördern. Aber auch bei unreiner Haut in der Hautpflege hilft Zinnkraut. Auch die Wundheilung wird dabei gefördert und Wunden können schneller abheilen.

Angewendet wird das Zinnkraut meist als Tee. Damit lassen sich alle innerlichen Defekte und Beschwerden bekämpfen. So kann der ganze Organismus schnell durchgespült werden und auch bei Blasenentzündungen oder Nierenbeschwerden hilft das Zinnkraut und die darin enthaltene Kieselsäure beim Auskurieren der Beschwerden. Daneben gibt es aber noch die Umschläge, welche gegen Hautprobleme helfen oder das Vollbad mit einem Extrakt aus Zinnkraut. So kann die Kieselsäure gut wirken.

Anwendungsbeispiele
Ein Tee wird recht einfach mit zwei Teelöffeln getrocknetem Zinnkraut und siedendem Wasser angerichtet. Danach sollte man den Tee 15 Minuten ziehen lassen und kann ihn dann ziehen lassen. Damit kann man aber auch Umschläge machen. Dazu muss dann aber die Wassermenge und die Kräutermenge angepasst werden.
Bei einem Vollbad sollten Sie das Zinnkraut, etwa drei Hände voll, einfach in einen Strumpf geben und so ins Badewasser hängen. Damit lassen sich die Wirkstoffe schön bei einem Vollbad genießen.
 
Autor: admin

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