Gewürze (Kochmagazin)

Oregano
Aroma: Würzig- scharf, ein wenig herb und bitter, das behaarte Grün ist der Macho unter den Mittelmeerkräutern. Verwendung: Sind ein, zwei Zweige Oregano im Spiel, schmecken Antipasti aus eingelegten Tomaten und Auberginen wie in der Toskana- Trattoria, Gemüsesuppe wird zur Original- Minestrone, Schweinegeschnetzeltes verwandelt sich im Nu in echt griechisches Gyros. Auch die Blüten haben Würzkraft, peppen jede Tiefkühl- Pizza auf.

Petersilie
Aroma: Sein Geschmack nach Sellerie und Muskat macht den krausen Küchenklassiker zum „Hansdampf in allen Töpfen“.
Verwendung: Herbwürzig erhebt das Kraut roh oder mitgegart Brühe und Quark, Eierspeisen und Eintöpfe zum Aha- Erlebnis.
Gesundheit: Das Würzgenie hilft mit viel Kalium beim Entschlacken, stärkt mit einer ordentlichen Portion Vitamin C die Abwehr, lindert Blähungen und hemmt Bakterien im Darm.

Rosmarin
Aroma: Für Feinschmecker in Italien und Frankreich ist das harzige Nadelkraut mit dem eigenwillig starken Aroma der Favorit.
Verwendung: Sonnenreife Tomaten, Auberginen, Zucchini, gefüllt oder im Eintopf, rundet Rosmarin ebenso ab wie kurzgebratenes Fleisch und gegrillten Fisch. Unbedingt versuchen: das wilde Kraut als duftendes Extra im selbst gebackenen Brot und im Apfelgelee! Am gehaltvollsten ist sein Aroma zwischen Juni und August.

Rucola
Aroma: Scharf-aromatisch und mit einem Hauch von Kresse erweist sich das gezackte Blattwerk als Allrounder vom feinsten, überzeugt mit Blatt und Stiel.
Verwendung: Klein geschnitten unter frisch gekochte Spaghetti ein Gedicht, als salat mit gehobeltem Parmesan ein ebenso einfacher wie köstlicher Menüauftakt. Pizza- Freunde peppen ihre Lieblingssorte mit einigen Blättern auf.
Gesundheit: Das mediterrane Grün enthält wertvolle Senföle, es wirkt Wasser treibend und hilft der Verdauung auf die Sprünge.

Salbei
Aroma: Samtig- pelzige Blätter und ein herzhaft- harziges Aroma, der Sprössling aus Spanien dreht erst richtig auf wenn es in Topf und Pfanne heiß und fettig zugeht.
Verwendung: Bratkartoffeln, Omelett, Schweineschnitzel, Scholle, Lammragout und Leber zeigen sich im sparsamen Mix mit Salbei von ihrer mediterranen Seite. Essig, Öl und Salz aromatisiert Salbei aufs Beste. Vegetarier wedeln mit dem länglichen Würzlaub die Langeweile vom Teller, adeln Möhren, Pilze, Sellerie.

Schnittknoblauch
Aroma: Kräftig wie Frühlingszwiebeln verwöhnen die Halme mit Knofel- Note, verschonen jedoch vor der typischen Fahne!
Verwendung: Am Ende der Garzeit geschnippelt beigefügt bringt das scharfe Grün Geflügel und Garnelen raffiniert auf Gourmet- Kurs, macht als frische Topping aus einem gegrillten Seelachsfilet ein Highlight der spanischen Feinschmeckerküche. Mit den festen Halmen lassen sich gefüllte Teigbeutelchen besser verschnüren als mit Schnittlauch.

Schnittlauch
Aroma: enthält ordentlich Senf- und Lauchöle ein raffinierter Scharfmacher
Verwendung: ein raffinierter Scharfmacher mit Spezialtalent für Marinaden und Weichkäse, Suppen, Soßen und Eierspeisen.
Gesundheit: In Blättern und Blüten sitzt bemerkenswert viel Vitamin C für ein intaktes Immunsystem, 100 g decken den Tagesbedarf. Seine ätherischen Öle verhindern Mundgeruch, helfen bei Magenbeschwerden. Als wär´s nicht genug, stärkt er mit viel Kalzium die Knochen, schützt mit entwässerndem Kalium das Herz.

Thymian
Aroma: Welch ein Duft! Pikant und Kräftig geht der wilde Südländer mit den Mini- Blättchen um die Nase, kitzelt scharf den Gaumen, wenn man ihn nur lange mitgart.
Verwendung: Auf Grilladen zieht er alle Register, in Pasta- Klassikern wie Tortellini und Ravioli erweist er sich als ebenso unentbehrlich wie auf Pizza und in Soßen auf Tomatenbasis, ist I- Tüpfelchen in Leberknödeln, Lasagne und Kartoffelgerichten. Getrocknet Zweige haben dreimal mehr Würzkraft als frische!
Gesundheit: Verwendet man als Tee so ist er mit dem antibakteriellen Thymol sehr hilfreich bei Sodbrennen weiterhin lindert Husten und löst Schleim auch als Dampfbad erleichtert er die Atmung.
 
Autor: admin

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