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Leichte Suppen-Rezepte: gesund und bekömmlich (Kochmagazin)

Schon im Kindesalter lernen wir die Vorzüge einer Suppe zu schätzen: Sie wird schnell zubereitet bzw. erhitzt, kann ohne Kauen verzehrt werden und ist zudem auch noch äußerst bekömmlich für Körper und Geist. Deshalb mögen wir Suppen auch noch im Alter, immerhin bleiben ihre Eigenschaften die gleichen. Hinzu kommt jedoch die Tatsache, dass Senioren oftmals am Tag zu wenig trinken und durch die Mahlzeit wieder mehr Flüssigkeit aufnehmen.



Darüber hinaus lässt der Appetit mit zunehmendem Alter nach, wodurch viele Senioren vermehrt unter einem Salzmangel leiden. Durch den reduzierten Hunger und Durst essen und trinken sie zu wenig, sodass ein Defizit an Elektrolyten entsteht. Dadurch treten im schlimmsten Fall gravierende Gesundheitsprobleme auf, wie etwa eine Muskelschwäche, die Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit und eine erhöhte Sturzneigung. Um dem entgegenzuwirken, ist der regelmäßige Verzehr von Suppen mehr als empfehlenswert. Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei leichte Suppen-Rezepte vor, die Sie ganz einfach zu Hause nachkochen können. Wir wünschen einen gesunden Appetit!



Sättigend und reich an Ballaststoffen: Die Erbsensuppe

Im Gegensatz zur klassischen Erbsensuppe, die weitaus aufwendiger ist, kann diese Variante schnell und einfach zubereitet werden. Dafür benötigen Sie nur folgende Zutaten: eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, ein Esslöffel Butter (ca. 20 g), 600 ml Gemüsebrühe, 75 ml Weißwein (oder Gemüsebrühe), 100 ml Sojacreme, 350 g TK-Erbsen, Salz und Pfeffer.
Dann können Sie mit der Zubereitung beginnen: Zuerst werden die Zwiebel und die Knoblauchzehe geschält und klein gehackt, danach kann die Butter in einem Topf zerlassen werden, um die kleinen Würfel darin kurz glasig zu dünsten. Anschließend kommen die Brühe und der Wein hinzu, damit der Inhalt ca. 5 bis 10 Minuten lang kochen kann. Erst danach werden die Sojacreme und die Erbsen hinzugefügt, 5 Minuten mitgekocht, und dann mit einem Pürierstab zu einer feinen Suppe verarbeitet. Danach wird diese nur noch mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt – fertig!



Kalorienarm und abwehrstark: Die Rote-Bete-Suppe

Roter Bete wird nicht nur nachgesagt, dass sie Darm, Leber, Galle und Nieren unterstützt, sondern auch, dass sie den Cholesterinspiegel (falls erhöht) senken kann. Deshalb ist diese Suppe für Senioren wie gemacht: Sie benötigen lediglich 350 g Rote Bete, eine Kartoffel, eine Zwiebel, Rapsöl, 750 ml Gemüsebrühe, 100 ml Sojacreme, Salz und Pfeffer, drei Esslöffel Joghurt (0,3 % Fett), ein Esslöffel Mineralwasser (mit Kohlensäure) und ein Stück Meerrettich (ca. 5 cm).
Dann wird die Rote Bete, die Zwiebel, der Meerrettich wie auch die Kartoffel geschält und in kleine Würfel geschnitten, damit sie in einem geölten Topf kurz angedünstet werden können. Erst danach kommt die Brühe hinzu, damit die Suppe ca. 40 Minuten lang köcheln kann. Anschließend muss der Inhalt ebenfalls fein püriert und durch ein Sieb in einen anderen Topf gekippt werden. Dort kann die Suppe mit der Sojacreme kurz aufgekocht und anschließend gesalzen und gepfeffert werden. Zum Schluss kommt noch der Joghurt samt Mineralwasser hinzu.
 
Autor: admin

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