Holunder (Kochmagazin)
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Der Holunder ist eine Pflanze, die es in etwa 20 bis 30 verschiedenen Arten gibt, wobei in Deutschland vor allem der schwarze Holunder und der rote Holunder eine Rolle spielen. Dabei wachsen diese Sträucher oder kleinen Bäume mehrere Jahre in ihrer besonderen, moosähnlichen, Art und tragen kleine Früchte mit Steinen. Diese sind schwarz, blau oder rot und können in der Küche auf verschiedene Art und Weise verwendet werden, wobei es insbesondere sehr wichtig ist, dass diese Beeren sehr aromatisch und würzig sind. Auch die Blüten können aber für die Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden, wobei man sie ähnlich wie Tee aufgießen und brühen kann. Eine sehr leckere Erfrischung ist zum Beispiel ein Holundersirup. Hier braucht man lediglich: 20 Holunderblütendolden 1 Liter Wasser 2 kg Zucker 3 Zitronen Die Blüten erntet man in der Blühzeit. Die Zitronen werden zuerst gewaschen und dann in dickere Scheiben geschnitten. Anschließend gibt man die Blüten mit dem Zucker und den Zitronen schichtweise in eine große Schüssel und gießt das Ganze mit dem Wasser auf. Diese Mischung lässt man etwa 3 Tage lang stehen, wobei man jeden Tag etwa 1 bis 2 Mal umrühren sollte. Wenn der Zucker sich ganz aufgelöst hat ist die Zeit um und man kann das Ganze durch ein Trockentuch pressen, um so die Flüssigkeit von den festen Teilen zu trennen. Den fertigen Sirup kann man dann in Flaschen geben und mit gekühltem Mineralwasser zum Trinken aufgießen. Was aber ebenfalls sehr lecker schmeckt ist eine Marmelade aus den Beeren, wobei hier Äpfel ein schönes Gegengewicht zum Geschmack der Früchte sind und daher wunderbar in ein Rezept passen. Für einen solchen süßen Aufstrich brauch man dann folgende Zutaten: 500 g Äpfel 1 kg Holunderbeeren Saft einer Zitrone 1 kg Gelierzucker 250 ml Wasser Apfelsaft Die Äpfel schneidet man hierbei in Würfel und lässt sie dann zusammen mit dem Zitronensaft und der Hälfte des Zuckers über Nacht ziehen. Die Holunderbeeren werden gewaschen und ohne Stiel mit dem Wasser 5 Minuten gekocht und anschließend durch ein Tuch gefiltert. Den Saft muss man im Anschluss abwiegen und durch Apfelsaft auf etwa 600 g ergänzen. Nun kocht man die Apfelstücke und gibt langsam den Saft zu, dann wird der übrige Zucker zugegeben und das ganze 2 Minuten gekocht, ehe man es in die Gläser füllen und diese verschließen kann. Auch in Kombination mit Zwetschgen oder anderen Früchten schmeckt Holunder sehr gut. Außerdem kann man zum Beispiel auch warme Soßen für Desserts zubereiten, Holunderbeeren in einen süßen Auflauf geben, den Holunder als Saft, Bowle, oder Likör zubereiten und noch vieles mehr, der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Ein angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass Holunder sehr gesund ist, viel Vitamin C enthält und im Winter die Abwehrkräfte stärkt. |
| Autor: admin |
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