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Diagnose: Heuschnupfen (Krankheiten)

Diagnose: Heuschnupfen
Bei einem an Heuschnupfen Erkrankten können die ersten Anzeichen schon im Alter von fünf oder sechs Jahren auftreten. Zur tatsächlichen Diagnose kommt es dann aber erst in der Schulzeit. Während der Pubertät leiden die Betroffenen dann sehr stark unter ihrer Allergie.

Aber auch Erwachsene und ältere Menschen sind niemals vor der Diagnose gefeit.

Bei den ersten Anzeichen auf Heuschnupfen sollten Sie schleunigst Ihren Hautarzt aufsuchen. Er kann die erforderlichen Test vornehmen und binnen kürzester Zeit feststellen, ob sie an der saisonalen Rhinitis erkrankt sind oder nicht.

Die Diagnose lässt sich oftmals schon durch die Beschreibung der Symptome und dem vorangegangenen Krankheitsverlauf stellen.

Bei einem positiven Befund ist dann auch ein Test wichtig mit sich feststellen lässt, auf welche Pollen im einzelnen allergisch reagiert wird.

Für den Test auf Heuschnupfen als solchen gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann etwa die Nasenschleimhaut mit einem auslösenden Allergen besprüht werden. Anschließend wird die Luftmenge gemessen, die beim Atmen durch die Nase strömt. Wenn die Nasenschleimhäute anschwellen, passt weniger Luft hindurch und die Diagnose Heuschnupfen ist klar.

Auch eine Variante ist der modifizierte Pricktest. Hier werden Allergene in Tröpfchen auf die Unterarme gegeben und die Haut mit Pricknadeln oberflächlich eingeritzt. Bei Rötungen auf der Haut ist der Test positiv.

Wenn die Diagnose Heuschnupfen fällt, dann ist das alles andere als schön, weil damit für viele Betroffene ein jahrzehntelanger Leidensweg beginnt.
Die Diagnose muss aber auch als Chance gesehen werden, um mit den Begleiterscheinungen dieser Allergie besser umgehen zu können, denn Heuschnupfen ist bisher leider nicht heilbar.

Für den Alltag der betroffenen Personen bedeutet das, die Allergene, welche den Heuschnupfen auslösen, zu gut wie möglich zu meiden.
Zunächst sollte man sich über den aktuellen Pollenflug informieren. Sinnvoll ist daher die Anschaffung eines Pollenflugkalenders. Sofern die Pollen unterwegs sind, auf die der Betroffene allergisch reagiert, sollte er sich möglichst wenig im Freien aufhalten. Vor allem feucht warme Luft und windiges Wetter begünstigen den Pollenflug.

Auch auf Sport sollte während der Pollenflugzeit verzichtet werden. Denn mit sportlichen Betätigungen geht das tiefe Ein- und Ausatmen einher. So gelangen die Pollen vermehrt in Ihren Körper.

Vor allem in der Nacht und beim Autofahren ist es ratsam, die Fenster geschlossen zu halten. Und auch die Wohnung sollte in der Stadt eher morgens und auf dem Land vorwiegend abends gelüftet werden. Dies hängt mit der täglichen Pollenkonzentration zusammen, die in der Stadt abends und auf dem Land morgens besonders hoch ist.
Für die Urlaubsreise kann nur empfohlen werden auf pollenarme Gebiete wie das Gebirge, das Meer und die Wüstengebiete auszuweichen.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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