» Bestesalter.net » Artikel » Gesundheit » Krankheiten » Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen

Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen (Krankheiten)

Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen
Wenn Heuschnupfen vom Arzt festgestellt wird, dann sollte die Behandlung stets langfristig erfolgen. Keinesfalls sollten Sie versuchen, die Beschwerden auszuhalten und auf eine Therapie gänzlich zu verzichten. Denn so laufen Sie Gefahr, dass sich die Allergie auf Stoffe ausweitet, auf die Sie zunächst nicht allergisch reagiert haben.

Im Übrigen kann sich bei unterlassener Behandlung aus dem saisonalen Schupfen ein Dauerschnupfen entwickeln. Noch schlimmer ist der Befall der unteren Atemwege, was dann zu einem allergischen Asthma führt.

Oftmals wird Ihnen der Hautarzt zu einer Hyposensibilisierung raten, und zwar dann, wenn Sie länger als vier Wochen im Jahr unter dem allergischen Schnupfen leiden.
Über einen längeren Zeitraum bekommt der Patient stetig steigende Dosen des Allergens gespritzt. Der Körper kann sich dann im Rahmen dieser Behandlung an den an sich ungefährlichen Stoff gewöhnen und wird so gegen ihn immun.
Diese Impfung erstreckt sich allerdings über zwei bis drei Jahre und muss in festen Zeitabständen erfolgen.

Mit einer Erfolgsquote von 80 bis 90 Prozent lohnt es sich, diese Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen. Es muss aber auch betont werden, dass Heuschnupfen bis heute nicht heilbar ist und die Symptome von Heuschnupfen mit einer solchen Behandlung nur abgeschwächt werden können.

Leider ist es nicht möglich, sein Leben derart zu gestalten, dass man den Pollen gänzlich aus dem Weg geht. Aber es gibt einige Verhaltenstipps, die für eine Milderung der Beschwerden bei Heuschnupfen sorgen können. Dazu gehört der Pollenfilter im Auto, das nächtliche Schlafen bei geschlossenem Fenster sowie häufiges Händewaschen.

Als dritte Säule der Therapie gegen die Auswirkungen der saisonale Rhinitis kommt der Einsatz von Medikamenten in Betracht.
Bei leichten Beschwerden können Mastzellstabilisatoren eingenommen werden. Damit muss aber schon zwei bis drei Wochen vor der Pollensaison begonnen werden. Auch Nasensprays und Augentropfen können die Beschwerden lindern.

Sollten Sie mit akuten Beschwerden zu kämpfen haben, dann empfiehlt sich die Anwendung von Antihistaminika, die die Wirkung von Histamin und also die allergische Reaktion sofort blockieren.

Bei starkem Heuschnupfen - Beschwerden können die Antihistaminika mit Kortison kombiniert werden. Die Wirkung der Antihistaminika setzt schnell ein, ist aber nicht so stark wie die von Kortison.

Wichtig ist stets, die Behandlung bis zum Ende der Pollensaison durchzuführen, auch wenn der verminderte Pollenflug zu einem vorzeitigen Abbrechen der Therapie verlockt. Denn bis zum Schluss können allergische Reaktionen auftreten.
rnNiemals sollte die Diagnose Heuschnupfen unterschätzt und es sollten alle Anweisungen des Arztes eingehalten werden. Insbesondere sollten Sie Ihre Medikamente immer regelmäßig einnehmen.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um diesen Beitrag kommentieren zu können


Artikel Schreiben