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Alzheimer (Krankheiten)

Alzheimer
Beim Alzheimer handelt es sich um eine langsam fortschreitende und sporadisch oder erheblich auftretende Erkrankung des Nervensystems. Diese Krankheit tritt meist erst im hohen Alter auf und ist die Ursache von etwa 60 % der Demenzerkrankungen.

Symptome
Wohl am charakteristischen für eine Alzheimer -Erkrankung ist die zunehmende Verschlechterung der Hirnleistung. Diese äußert sich in aller Regel darin, das man immer weniger leistungsfähig ist und einige Verhaltensauffälligkeiten zu beklagen hat. Dabei bilden sich im Hirn schon erste Anzeichen für Alzheimer, lange bevor man die ersten Symptome wahrnehmen kann.

Am Amerikanischen national Institut of Aging hat man sieben Merkmale und damit sieben erste Symptome beschreiben. So wiederholt der Erkrankte bestimmte Fragen regelmäßig immer wieder. Auch erzählt der an Alzheimer erkrankte immer wieder die gleiche Geschichte. Auch vergisst er alltägliche Handlungen, wie etwa Kochen und Kartenspiele. Auch hat er meist den sicheren Umgang mit Geld und Überweisungen oder einfachen Kartenspielen verloren.
Daneben ist für eine Alzheimerdiagnose typisch, dass der Erkrankte bestimmte Gegenstände nicht mehr findet und dabei auch seine Mitmenschen immer verdächtigt, dass diese ihm etwas weggenommen haben. Auch sein Äußeres vernachlässigt der an Alzheimer erkrankte Patient zunehmend. Auch ist eine Wiederholung einer Frage, statt der Antwort darauf, kein seltenes Symptom für Alzheimer.

Behandlung
Alzheimer kann man bis heute nicht wirklich behandlen oder heilen. Es ist nur möglich, den Verlauf ein wenig zu verlangsamen. Doch die Medikamente, welche bisher dafür entwickelt wurden, sind noch nicht wirklich wirksam und es wird weiter daran geforscht.

Vorsorge
Doch auch beim Alzheimer kann man ein wenig Vorsorge treffen, um nicht daran zu erkranken. Doch auch hier sind die Tipps kein sicheres Mittel. Sie senken nur das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. So hat ausreichende Bewegung und auch eine bewusste und gesunde Ernährung einen wesentlichen Anteil daran, dass die Krankheit zurückgehalten wird. Viele ungesättigte Fettsäuren und Vitamine der B-Gruppe helfen bei der Vorsorge gegen Alzheimer.

Aber auch mit dem ständigen Training des Geistes kann man das Risiko für Alzheimer senken. So haben Studien belegt, dass Menschen mit einem hohen Ausbildungsniveau seltener an Alzheimer erkranken. Regelmäßiges Gehirnjogging kann daher vor dem Ausbruch der Krankheit schützen und dies hemmen. Auch der Cholesterinspiegel ist ein Indikator für die Krankheit. Ist dieser zu hoch, steigt das Risiko auch hier an und die Krankheit wird dadurch gefördert.

Es gibt also eine menge Faktoren, welche den Ausbruch begünstigen können. Alle diese Ratschläge zu befolgen ist allerdings leider doch keine Garantie, nicht mit dieser Krankheit konfrontiert zu werden.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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