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Parkinson (Krankheiten)

Parkinson
Bei der Krankheit Parkinson handelt es sich um eine sehr langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, welche Nervenzellen absterben lässt, und am Ende zur Einschränkung des Bewegungsapparates führt.

Symptome
Die Symptome lassen sich in vier große Gruppen einteilen. So gibt es zum Ersten die Kardinalsymptome und damit die ersten drei Gruppen. So ist das erste Symptom bei Parkinson die Akinese. Diese beschreibt eine allgemeine Bewegungsarmut, welche das Muskelspiel vermindert und sich damit bei allen Bewegungen bemerkbar macht. Der Gesichtsausdruck verändert sich und auch das Schlucken verzögert sich. Daneben lässt dabei auch die Geschicklichkeit der Hände nach und Bewegungen des Rumpfes werden schwerer.
Ein weiteres Symptom wird als Rigor bezeichnet. Damit wird eine Muskelsteifheit benannt und damit eine unwillkürliche Anspannung von Muskeln hervorgerufen. Damit kommt es auch oft zu Schmerzen in den Muskeln und eine leicht gekrümmte Körperhaltung sind die Folge.
Die dritte Ausprägung ist der Ruhetremor. Hier wird die wechselseitige Anspannung von entgegenwirkender Muskeln beschrieben. Dabei entsteht das langsame und für viele Parkinson Patienten typische Zittern des Körpers.
Die vierte Ausprägung der Symptome ist die posturale Instabilität. Der Körper kann sich hier nur noch schwer aufrecht erhalten und es wird immer schwerer, Schwankbewegungen auszugleichen. Damit wird da Stehen für den Patienten zur Qual und mit fortschreitender Krankheit zur schweren Aufgabe.

Daneben gibt es aber auch bei Parkinson noch einige Begleitsymptome. So ist der Patient oft niedergeschlagen oder es kommt es zu vegetativen Störungen. Auch lassen Geruchssinn lässt nach.

Behandlung
Eine Möglichkeit, Parkinson zu heilen, gibt es bis heute leider nicht. Auch kann man den Ausbruch der Krankheit leider nicht verhindern. Die Medizin muss sich daher damit begnügen, nur die Symptome zu behandeln und zu lindern.
So werden bei der Medikamententherapie dopaminhaltige Medikamente verabreicht und damit ein Dopaminmangel im Gehirn bekämpft. Aber auch eine Therapie mit einer Elektrode, welche auch als Hirnschrittmacher bekannt ist, eingesetzt wird und damit das Hirn immer wieder stimuliert wird. So kann der Patient regelmäßig auch behandelt werden.

Vorsorge
Parkinson kann man nicht wirklich aufhalten. Auch hier kann man aber die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs mit einer gesunden Ernährung senken und damit ein wenig vorsorgen. Ansonsten kann aber nur dazu geraten werden, regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung bei einem Arzt durchführen zu lassen, um auf diesem Weg Parkinson schon sehr frühzeitig zu erkennen. So ist eine geeignete Therapie möglich und die Krankheit kann noch etwas herausgezögert werden. Auch kann man mit den richtigen Medikamenten die Symptome frühzeitig lindern und abschwächen.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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