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Borreliose (Krankheiten)

Borreliose
Bei der Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Zeckenstiche übertragen wird. So schleppen manche Zecken die so genannten Borrelien mit sich, die Auslöser der Borreliose sind.

In allen Regionen Deutschlands sind Zecken anzutreffen. Dennoch ist das Risiko einer Erkrankung recht gering. Nur 1,5 bis 6 Prozent der von einem Zeckenstich Betroffenen, werden infiziert. Auf das Jahr gesehen, erkranken so etwa 60.000 Menschen.

Symptome
Es gibt drei Stadien, in denen die Erkrankung verläuft.

Nach 5 bis 29 Tagen kommt es zu einer Art Hautausschlag, die so genannte Wanderröte.
Dabei handelt es sich um eine ringförmige, rote Hauterscheinung, die scharf abgegrenzt ist und keinerlei Schmerzen verursacht. Nach und nach vergrößert sich das Mal.
Die Wanderröte verschwindet unter Umständen von allein, kann aber auch über Monate bestehen bleiben.
In etwa 30 Prozent der Fälle tritt sogar gar keine Hautrötung auf.
Zusätzlich kann es zu Beschwerden wie Fieber, Schwäche, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen kommen.

Im zweiten Stadium, wenige Monate nach dem Zeckenstich, können grippeähnliche Symptome auftreten. Zudem kann das Nervensystem erkranken, was zu einer Hirnhaut- und Nervenwurzelentzündung führt.
Oftmals entzündet sich nur ein einzelner Nerv, der zu diversen Lähmungen, wie zum Beispiel des Gesichtsnervs, führen kann.
Ebenso kann es zu einer Erkrankung am Herzen und Auge kommen.

Das dritte Stadium der Borreliose kann Monate bis sogar Jahre nach dem Zeckenstich eintreten. Die Mediziner sprechen hier von einer Spätmanifestation der Borreliose.
Es kann zu einer Gelenkentzündung kommen, die ohne Therapie nach spätestens einem Monat verheilt. Die Entzündung kann aber nach Monaten bis Jahren wieder kommen.
Auch Hautveränderungen können den Erkrankten plagen. Dabei schwillt die Haut vor allem an Ellenbogen, Knie, Unterarm und Unterschenkeln an und verfärbt sich blaurot.
Schlimmstenfalls, aber glücklicherweise sehr selten, kann es zu einer Entzündung am Gehirn kommen, die geistigen Abbau, Lähmungen und Koordinationsstörungen mit sich bringt.

Vorsorge
Wer sich gegen Zeckenbisse schützt, der schützt sich auch vor Borreliose.

Wenn Sie also in Gegenden unterwegs sind, wo es hohe Gräser, Farne und Sträucher gibt, sollten Sie den ganzen Körper mit Kleidung bedecken.
Da die Zecken aber auch bei langen Hosen unter den Hosenbeinen auf Ihre Haut gelangen können, sind Hosen mit einem geschlossenen Bund besser geeignet. Als Alternative dazu, können die Hosenbeine in die Schuhe gesteckt werden.

Nach einem Aufenthalt im Grünen sollten Sie den Körper nach Zecken absuchen. Vor allem die Kniekehlen können betroffen sein.

Eine Zecke muss schnellstmöglich entfernt werden. Hilfreich ist dazu eine Pinzette, mit der Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut anpacken und langsam herausziehen.
Dabei darf der Körper der Zecke nicht gequetscht werden. Denn sonst können mögliche Borrelien über den Stechrüssel in das menschliche Blut gedrückt werden.
Keinesfalls dürfen Zeckenreste zurück bleiben.

Therapie
Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Weil es aber zu
ganz verschiedenen Erkrankungen kommen kann, sind die in den Antibiotika enthaltenen Wirkstoffe verschieden.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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