» Bestesalter.net » Artikel » Gesundheit » Krankheiten » Gürtelrose

Gürtelrose (Krankheiten)

Gürtelrose
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) ist ein sehr schmerzhafter Hautausschlag. Hervorgerufen wird die Erkrankung durch bestimmte Viren, die Varicella – Zoster – Viren. Während der Kindheit werden durch diese Viren die Windpocken ausgelöst, allerdings verbleiben sie im Körper und ruhen in bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks. Bei einer Reaktivierung dieser Viren kommt es zur Gürtelrose.

Vor allem ältere Menschen und solche mit einem geschwächten Immunsystem erkranken an der Gürtelrose, deren auslösende Viren zur Familie der Herpesviren gehören. Das Immunsystem kann durch eine Erkrankung wie AIDS ebenso geschwächt sein wie durch Stress oder eine Chemotherapie.

Die Bezeichnung Gürtelrose stammt daher, dass der rötliche Ausschlag von der Wirbelsäule aus halb- oder beidseitig gürtelförmig um den Körper verläuft.

350.000 bis 400.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland. Die Erkrankung tritt vor allem bei Menschen über 50 Jahren auf. Und ab einem Alter von 85 Jahren liegt das Risiko sogar bei 50 Prozent.

Symptome
Nur an begrenzten Stellen des Körpers und allein auf einer Körperseite tritt der Hautausschlag auf.
Diese Hautirritationen werden begleitet von Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl.

Nach etwa zwei bis drei Tagen kommt es zu sehr heftigen und brennenden Schmerzen an den Körperstellen, die von den infizierten Nerven versorgt werden. An dieser Stelle schwillt auch die Haut rötlich an und es bilden sich Knötchen. Diese entwickeln sich dann zu kleine Bläschen.

Bei Symptomen einer Gürtelrose am Rumpf, kann es schlimmstenfalls zu Lähmungen kommen. Dies ist aber recht selten.

Auch im Gesicht kann die Gürtelrose auftreten. Meist ist der Gesichtsnerv betroffen und so kann es leicht zu einem Befall der Augen, Nase, Stirn und der behaarten Kopfhaut einer Gesichtshälfte kommen.
Eine Gürtelrose am Ohr, führt häufig zur Gesichtslähmung, die sich in manchen Fällen komplett zurück bildet.

Vorsorge
Wer noch nicht an Windpocken erkrankt ist, sollte den Kontakt zu Menschen, die an Gürtelrose leiden, unbedingt vermeiden.

Menschen, die in Bezug auf einen schweren Krankheitsverlauf besonders gefährdet sind und mit einem Erkrankten Kontakt hatten, können binnen vier Tagen vorbeugend behandelt werden. Dazu gehören Schwangere, ebenso wie Menschen mit AIDS oder einer Chemotherapie.
Es gibt entweder eine Infusion oder eine Behandlung mit einem Virustatikum.

Wer noch nicht gegen Windpocken geimpft ist, kann bei Kontakt mit einem Erkrankten binnen drei Tagen geimpft werden.

Behandlungsmöglichkeiten
Mit Medikamenten wird gegen die Gürtelrose vorgegangen. Die Schmerzen und Hautrötungen können binnen weniger Stunden gemildert werden, wenn die Erkrankung frühzeitig entdeckt wurde. Außerdem sollten Sie sich selbst strengstens Ruhe verordnen. Für die Pflege der betroffenen Hautstellen gibt es diverse Mittelchen, die Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker gerne mitgeben wird.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um diesen Beitrag kommentieren zu können


Artikel Schreiben