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Tinnitus (Krankheiten)

Tinnitus
Von Tinnitus betroffene Personen nehmen Geräusche wahr, die die Menschen in ihrer Umgebung nicht hören können. Daher spricht man auch vom subjektiven Tinnitus. Je nach Dauer der Ohrgeräusche wird zwischen drei Arten von Tinnitus unterschieden.
Der akute Tinnitus dauert bis zu drei Monate. Der subakute Tinnitus hält drei bis zwölf Monate an. Und der chronische Tinnitus geht länger als zwölf Monate.

Die Ursachen für Tinnitus sind sehr verschieden und eine abschließende Aufzählung kaum möglich.
Daher im Folgenden eine beispielhafte Aufzählung einiger Auslöser für die Ohrgeräusche:

- Hörsturz
- Knall- und Schalltrauma
- Tauchunfälle
- Entzündungen im Ohr
- Probleme mit der Halswirbelsäule oder Kiefergelenken
- Ohrschmalzpfropf

Auch die Schwere von Tinnitus ist verschieden.
Bei einem Tinnitus ersten bis zweiten Grades werden zwar Geräusche vom Betroffenen wahrgenommen, sind aber nicht derart störend, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt.
Dagegen bedeutet ein Tinnitus dritten bis vierten Grades erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag. Das körperliche Empfinden kann im schlimmsten Fall derart schwerwiegend sein, dass eine Ausübung des Berufs unmöglich ist.

Generell ist der subjektive Tinnitus recht selten und er betrifft nur vier Prozent aller Erwachsenen. Frauen sind öfter betroffen als Männer.

Symptome
Die Geräuschwahrnehmung kann anhaltend oder wiederkehrend sein. Dabei findet keine akustische Stimulation von Außen statt.

Tinnitus ist im medizinischen Sinne keine Krankheit, sondern nur ein Symptom.

Die Betroffenen beschreiben die Wahrnehmung der Symptome als ein Pfeifen, Rauschen, Summen oder Zischen.

Vorsorge
Leider sind keine unmittelbaren Maßnahmen bekannt, mit denen Tinnitus verhindert werden kann.
Weil aber Stress und Lärm mit der Entstehung von Ohrgeräuschen in Verbindung gebracht werden, sollten Sie Lärm wie etwa laute Musik meiden und lernen, mit Stress besser umzugehen.
Für letzteres eignen sich Entspannungskurse und Sport wie Yoga oder Pilates hervorragend.

Behandlungsmöglichkeiten
Ganz wichtig ist es, so früh wie möglich einen Arzt zu konsultieren. Denn je eher Tinnitus behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Wenn der Tinnitus mit einer Hörminderung einhergeht, hilft es vielen Betroffenen, wenn ein Hörgerät eingesetzt wird. Damit können die Geräusche oftmals komplett oder zumindest überwiegend eingestellt werden.

Bei akutem Tinnitus wird eine Infusion gelegt, bestehend aus einer Zuckerlösung oder einer Kombination aus Kochsalzlösung und Glukokortikoiden.
Eine Alternative zur Infusion ist eine Sauerstofftherapie.

Wenn der akute Tinnitus aufgrund eines Ohrschmalzpfropfes eingetreten ist, wird dieser entfernt und der Betroffene ist von seinen Symptomen befreit.

Bei einem chronischen Tinnitus wird neben der Infusion oftmals eine Psychotherapie verordnet. Dabei werden Entspannungsübungen gezeigt, um mit Stress besser umgehen zu können.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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