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Darmkrebs (Krankheiten)

Jedes Jahr erkranken etwa 69.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. 27.000 Menschen sterben jedes Jahr daran. Männer und Frauen sind von der Erkrankung gleichermaßen betroffen. Von Darmkrebs wird gesprochen, wenn der Mast- oder Dickdarm von Krebs befallen ist. Hier kann fast jeder Darmabschnitt betroffen sein.

Tumore im Dünndarm sind sehr selten. Krebsgeschwüre im Analbereich machen nur zwei Prozent aller Erkrankungen aus.

Darmkrebs kann durch Früherkennung fast vollständig geheilt bzw. verhindert werden. Dafür muss er aber so früh wie möglich erkannt werden. Kommt die Erkrankung in der Familie vor, so ist das Risiko einer eigenen Erkrankung bedeutend höher. Daher sollte man sich über eventuelle Krebserkrankungen genau erkundigen.

Je später der Krebs erkannt wird, desto weniger gut sind die Heilungschancen.

Vor dem 40. Lebensjahr ist eine Erkrankung an Darmkrebs eher selten. Danach steigt das Risiko mit zunehmenden Lebensalter stetig an.

Die Ursachen sind sehr verschieden. Zunächst gibt es vererbliche Risikofaktoren. Daneben können chronische Darmerkrankungen wie Morbus Chron eine Krebserkrankung begünstigen. Und schließlich stellen eine fettreiche Ernährung und zu wenige Ballaststoffe ein Risiko für eine Erkrankung dar. Außerdem sollte auf das Rauchen verzichtet und regelmäßig Sport getrieben werden.

Symptome
Wenn Sie folgende Symptome bei sich erkennen, sollten Sie diese von einem Arzt abklären lassen. Dazu gehören Veränderungen in der Art und Häufigkeit des Stuhlgangs, Blut im Stuhl sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme und Blutarmut.

Vorsorge
Vor allem falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können die Erkrankung an Darmkrebs fördern. Daher gehört zu einer gesunden Ernährung der weitestgehende Verzicht auf fettreiche Speisen, viel Obst und Gemüse, das wertvolle Ballaststoffe enthält und rotes bzw. nicht verarbeitetes Fleisch sollte nicht täglich verzehrt werden.

Einige Vorsorgeuntersuchungen sind empfehlenswert, fragen Sie hierzu bei Ihrem Arzt nach. Da gibt es etwa den Okkultbluttest. Auf diesen haben Menschen im Alter zwischen 50 und 54 Jahre Anspruch und es wird untersucht, ob sich Blut im Stuhl findet.

Ab dem 55. Lebensjahr kann alle zehn Jahre eine Darmspiegelung auf Kosten der Krankenkasse vorgenommen werden.

Wenn Sie zur Risikogruppe für Darmkrebs gehören, sind Vorsorgeuntersuchungen schon früher ratsam. Ihr Arzt wird Sie umfassend aufklären.

Behandlungsmöglichkeiten
Sofern der Tumor in einem frühen Stadium erkannt wird, örtlich begrenzt ist und noch keine Metastasen gebildet hat, kann er vollständig heraus operiert werden. Dann gilt der Patient als komplett geheilt.

Im Übrigen dienen die Therapien einer weitestgehenden Entfernung des Tumors und der Verhinderung seiner Ausbreitung. Dies ist im ersten Schritt eine Operation. Anschließend folgt einzeln oder in Kombination die Strahlen- und/ oder Chemotherapie. Damit werden noch vorhandene Krebszellen getötet.

Wird erst mit Strahlen- und/ oder Chemotherapie behandelt und folgt anschließend eine Operation, so soll der Tumor zunächst verkleinert werden, bevor er heraus operiert werden kann.

Parallel zur Chemotherapie werden Medikamente verabreicht. Diese sind aber mit einigen unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehören unter anderem Haarausfall, Durchfall und fehlender Appetit. Dagegen wiederum kann medikamentös vorgegangen werden.

Ein neuer Therapieansatz ist die Wärmetherapie in Kombination mit der Strahlentherapie. Nach oder vor der Bestrahlung des Beckens wird die Körperregion auf 40 bis 42 Grad erwärmt.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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