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Osteoporose (Krankheiten)

Osteoporose wird auch als Knochenschwund bezeichnet und ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende Knochenkrankheit. Besonders oft sind Menschen ab dem 40. Lebensjahr betroffen, aber auch junge Menschen können an dieser Form des Knochenschwunds erkranken. Daher ist Osteoporose keine reine Alterskrankheit. Etwa 4 Millionen Menschen leiden aktuell an Knochenschwund. Mittlerweile kann die Erkrankung in den Industrieländern als Volkskrankheit bezeichnet werden.

Es kommt zu einer Erkrankung des gesamten Skelettsystems, indem die Knochenmasse, -struktur und –funktion abnimmt. Der Betroffene ist auch der Gefahr einer schnelleren Fraktur ausgesetzt. Zu unterscheiden ist zwischen der primären und sekundären Osteoporose. Bei ersterer gibt es keine organische Ursachen für die Erkrankung. Hingegen ist zweitere eine Folge anderer Erkrankungen oder bedingt durch die Einnahme von Medikamenten wie etwa Cortison.

Durch eine Messung des Mineral- bzw. Calciumgehalts der Knochen, so genannte Knochendichtemessung, kann eine Erkrankung festgestellt werden.

Symptome
Wenn die Knochenmasse nur ein wenig vermindert ist, verursacht die Osteoporose keinerlei Beschwerden. Sie macht sich erst durch Knochenbrüche bemerkbar, für die es scheinbar keine Ursache gibt.

Kommt es zu einem derartigen Knochenbruch, können in der Folge Schmerzen auftreten, durch die eine weitere Bewegung unmöglich gemacht wird.

Bei einem Wirbelkörperbruch kann es zu weiteren Beschwerden kommen. So etwa eine Verringerung der Körpergröße um einige Zentimeter, die Bildung eines Rundrückens sowie eine verstärkte Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn.

Vorsorge
Wie so oft, so spielen auch hier eine gesunde Ernährung und viel Bewegung eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Osteoporose. Eine Behandlung ist nur schwer möglich. Daher ist es umso wichtiger, rechtzeitig vorzubeugen. Unser Körper muss gerade bis zum 40. Lebensjahr mit ausreichend Kalizum und Viatmin D versorgt werden. Neben kalziumreichen Lebensmitteln wie Käse und Milch, können auch Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Dies sollte aber nur unter ärztlicher Beratung erfolgen.

Für eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitamin D sollten Sie sich jeden Tag mindestens 30 Minuten im Freien aufhalten und Sonnenlicht tanken.

Bei der sportlichen Betätigung eignen sich vor allem Krafttraining und Sportspiele wie Tennis, Joggen, Nordic Walking und Fußball. Vermeiden Sie auch das Rauchen und genießen Sie Alkohol nur in Maßen.

Interessant ist auch, dass Frauen, die in jungen Lebensjahren an Untergewicht leiden, besonders gefährdet sind, in späteren Jahren an Osteoporose zu erkranken.

Behandlungsmöglichkeiten
Wenn Sie denn dann an Osteoporose erkrankt sind, kommen Sie um eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung nicht drum herum. Sie müssen aber nicht zum Sportfanatiker werden. Schon tägliches Spazierengehen und zweimal die Woche Rückenschwimmen oder Wassergymnastik wirken wahre Wunder. Noch besser wäre Krafttraining.

Ihre Ernährung sollte besonders kalziumreich sein. Kalzium findet sich vor allem in Milchprodukten. Auch Vitamin D sollte in ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Fisch, Milch, Eier und Butter sind gute Vitamin D Lieferanten. Zugleich sollte der Verzehr von Nahrungsmitteln mit viel Phosphor eingeschränkt werden. Denn das Phosphor senkt die Verfügbarkeit von Kalzium für die Knochen. Sehr phosphatreich sind Schmelzkäse, Fleisch, Wurst und Limonaden.

Kann die täglich erforderliche Menge an Kalzium und Vitamin D durch den Erkrankten nicht über die Nahrung aufgenommen werden, gibt es zusätzlich Medikamente. So kann dem Körper ausreichend Vitamin bzw. Mineralstoff zugeführt werden.

Bei Frauen nach den Wechseljahren werden unter Umständen weitere Medikamente verschrieben, um Knochenbrüchen vorzubeugen.

Im Alltag sollten Sie darauf achten, dass sich in ihrer Wohnung keine Sturzgefahren finden und das Heben schwerer Sachen vermieden wird.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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