» Bestesalter.net » Artikel » Gesundheit » Krankheiten » Prostatakrebs

Prostatakrebs (Krankheiten)

Prostatakrebs ist bei den Männern die häufigste Form der Krebserkrankung. Jährlich kommt es zu knapp 58.000 Neuerkrankungen. Vor allem Männer im 72. Lebensjahr sind sehr häufig betroffen. Je früher der Krebs entdeckt wird, desto größer sind seine Heilungschancen. Die Erkrankung zeichnet sich durch einen bösartigen Tumor der Prostata aus. Allerdings gibt es eine Besonderheit: So tragen wohl 30 Prozent der Männer, die älter als 50 Jahre sind, ein so genanntes stummes Karzinom in sich. Weil zu Lebzeiten keine Beschwerden auftreten, bedarf es auch keiner Behandlung.

Warum ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, kann nicht abschließend gesagt werden. Es gibt mehrere Ursachen, die bis heute nicht vollständig geklärt sind.

Zu den Risikofaktoren für die Erkrankung gehören eine Veränderung des Erbguts, das Lebensalter - denn ab dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko einer Erkrankung stark zu - Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung.

Die Vergrößerung der Prostata, wie sie häufig im höheren Lebensalter vorkommt, stellt kein Risiko für eine Krebserkrankung dar.

Symptome
Im Frühstadium des Prostatakrebs gibt es keinerlei Beschwerden. Diese treten erst im fortgeschrittenen Stadium auf. So kommt es, dass der Krebs im frühen Stadium nur rein zufällig bei Vorsorgeuntersuchungen oder anderen medizinischen Behandlungen erkannt wird.

Zu den Symptomen gehören Schmerzen in der Prostata, Probleme beim Urinieren, Schmerzen bei der Ejakulation, vermehrter Harndrang nachts oder Blut im Urin.

Hinzu kommen allgemeine Beschwerden, die für den Prostatakrebs nicht typisch sind, aber generell mit schweren Erkrankungen einhergehen. Gemeint sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Gewichtsverlust.

Vorsorge
Ein gesundheitsbewusster Lebensstil trägt immer entscheidend zur Vorsorge von schweren Erkrankungen wie Krebs bei. Das meint ausreichend Bewegung, eine leichte und gesunde Kost sowie kein Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkohol.

Aber auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind das A und O für die Früherkennung. Ab dem 45. Lebensjahr wird Männern einmal im Jahr die Krebsfrüherkennung empfohlen. Dafür eignet sich vor allem ein Besuch beim Urologen. Wenn in der Familie vermehrt Krebs oder sogar Prostatakrebs aufgetreten ist, dann ist die Vorsorgeuntersuchung schon vor dem 45. Lebensjahr zu empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapien von Prostatakrebs sind sehr verschieden und richten sich nach diversen Kriterien. Dazu gehört das Lebensalter des Patienten und die Art sowie Ausbreitung des Tumors.

Es gibt nicht die „eine" Therapie gegen den Krebs. Vielmehr wird sie individuell bei jedem einzelnen Patienten und auf dessen Krankheitsbild abgestimmt.

Generell kommen folgende Behandlungsmöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Hormontherapie, Chemotherapie, aktives Beobachten und eine Operation, bei der die Prostata komplett entfernt wird.


Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um diesen Beitrag kommentieren zu können


Artikel Schreiben