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Was man bei Vertragsabschlüssen beachten sollte (Lifestyle)

Das Leben eines jeden Bürgers in Deutschland ist durch Verträge bestimmt. Egal, ob bei einem neuen Job, einer neuen Wohnung oder einem neuen Auto - zu jedem Lebensbereich muss man einige Dokumente und Vereinbarungen unterzeichnen. Jedoch sollte das sehr bewusst geschehen, denn Verträge sind prinzipiell bindend.


Unabhängig davon, ob Sie einen Vertrag mündlich, schriftlich oder digital abschließen, müssen Sie sich genau wie Ihr Vertragspartner daran halten. Deshalb sollte man sich vorher genaustens darüber informieren, welchen Bedingungen man dadurch zustimmt. Internetportale wie Aspect-Online bieten eine gute Möglichkeit, sich nicht nur mit verschiedensten Arten von Verträgen vertraut zu machen, sondern diese eventuell gleich im Internet abzuschließen. Dabei sollten insbesondere folgende Punkte beachtet werden.


Wirksamkeit von Verträgen

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Verträge nur schriftlich abgeschlossen werden können: Auch eine mündliche Zusage, ein Handschlag, oder eine E-Mail sind wirksame Verträge. Ein simples Beispiel dafür ist der Einkauf beim Bäcker: Zeigt der Kunde auf eine sich in der Auslage befindliche Ware, macht er automatisch ein Kaufangebot zum ausgeschilderten Preis. Wird das Produkt dann über die Theke gereicht, bedeutet das, dass der Verkäufer das Angebot akzeptiert und somit dem Vertrag einwilligt. Natürlich ist dieser Vorgang nicht immer so einfach strukturiert, manche Verträge müssen sogar notariell beglaubigt werden, bevor sie in Kraft treten.


Vertragskündigung

Ein allgemeines Recht zur Vertragsauflösung gibt es in Deutschland nicht. Wenn man zum Beispiel Kleidung kauft, ist der Verkäufer nicht gezwungen, sie zurückzunehmen, jedoch kann er Ihnen dieses Recht einräumen. Das Widerrufsrecht wird zwar häufig gewährt, jedoch längst nicht immer. Die Kulanz, die Ware innerhalb einiger Tage zurückgeben zu können, die man von vielen Kaufhäusern kennt, hat im unternehmerischen Leben nicht viel Bestand. Das Gesetz geht grundsätzlich davon aus, dass man sich vor Vertragsabschluss genügend Gedanken darüber macht, ob man die Ware tatsächlich haben möchte oder nicht. Wichtig ist also, dass man einen Vertrag - egal ob mündlich oder nicht - stets als schriftliche Vorlage zur Hand hat, denn nur so können Sie sich als Verbraucher im Zweifelsfall darauf beziehen. Dies gilt nicht, wenn die Ware mangelhaft ist, in diesem Fall haben die Kunden nahezu ausnahmslos das Recht auf ihrer Seite.


Verträge im Internet

Geht ein Kunde online einen Vertrag ein, so hat er grundsätzlich 14 Tage das Recht auf Widerruf. Diese Frist beginnt beim Erhalt der gewünschten Ware und muss auch nur dann eingehalten werden, wenn der Verkäufer zuvor seinen umfangreichen Informationspflichten nachgekommen ist. Wer die Verbraucher nicht ordnungsgemäß in schriftlicher Form über ihre Rechte informiert, kann die Einhaltung dieser auch nicht verlangen. Auch bei Internetkäufen gibt es natürlich Ausnahmen: Wenn die Ware speziell für den Kunden angefertigt und geliefert wurde, aber nicht zum üblichen Sortiment gehört, kann sie nicht zurückgesendet werden. Das gilt ebenso für online gebuchte Pauschalreisen, Tickets für verschiedene Veranstaltungen oder Hotelaufenthalte. Auch speziell eingepackte Produkte, wie etwas CDs oder DVDs werden im Regelfall nach dem Entfernen der Schutzfolie nicht mehr zurückgenommen.
Autor: admin

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