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Umzug im Alter (Lifestyle)

Wenn man in einem gewissen Alter noch mal umziehen möchte, ergeben sich mehrere Fragen und Hindernisse. Senioren müssen einige Tipps beachten, um problemlos den Wohnsitz wechseln zu können.



Die passende Wohnung finden


Vor einem Umzug muss natürlich erst einmal die passende Wohnart gefunden werden. Für die Suche eignet sich am besten das Internet: Eine große Auswahl an Eigentums- sowie Mietwohnungen gibt es bei immowelt.de und anderen Anbietern. Bei ihrer Entscheidung sollten Senioren besonders darauf achten, was sie im Alltag am meisten brauchen. Überlegen Sie sich genau, ob Sie eher Wert auf eine ruhige Umgebung oder doch viele soziale Kontakte legen. Einige Stadtteile bieten ein großzügiges kulturelles Programm für ältere Bewohner, andere glänzen durch eine perfekte Infrastruktur. Bevor man also einsam in einer abgeschiedenen Ecke landet, sollte man sich über die Gegend genau informieren. Arztbesuche sowie eventuell benötigte Pflegedienste sollten ebenfalls in die Planung mit einbezogen werden. Schlussendlich muss entschieden werden, ob die Wohnung barrierefrei sein soll und ob irgendeine Form von Betreuung erwünscht ist. Die folgende Liste hilft dabei, alle wichtige Punkte bei der Wohnungssuche zu beachten:




  • In der Nähe der Wohnung sollten sich auf jeden Fall genügend Einkaufsmöglichkeiten befinden. Auch eine Apotheke, eine Bank und ein Friseur in unmittelbarer Nähe können nicht schaden.
  • Es sollte eine gute Verkehrsanbindung gegeben sein. Am besten man sucht gleich nach einer Wohnung in der Nähe einer Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs.
  • Freiräume sollten ebenfalls nicht fehlen. Wer Spaziergänge mag, sollte nach Parks mit genügend Sitzmöglichkeiten Ausschau halten.
  • Die Entfernung zu Freunden und Verwandten sollte minimal sein, damit Sie Ihre Lieben leicht erreichen können.
 

Umzugsvorbereitungen treffen


Wenn Senioren aus der langjährigen Wohnung ausziehen möchten, müssen viele Möbel und Einrichtungsgegenstände aussortiert werden. Das dauert im Regelfall länger als bei jungen Menschen. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit, um zu prüfen, welche Stücke Sie entbehren und worauf Sie nicht verzichten können. Das Aussortieren von Kleidern, Büchern, Fotoalben und Möbeln fällt vielen Senioren leichter, wenn ihr Hab und Gut nicht auf dem Müll landet, sondern gespendet wird. Karitative Einrichtungen und Obdachlosenvereine nehmen die Bücher- sowie Kleiderspenden dankbar an, schmeißen Sie also nicht einfach Sachen weg. Auch die eigenen Finanzen sollten gründlich überprüft werden. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse an, ob sie den Umzug in eine Wohnung, die altersgerecht umgebaut ist, eventuell bezuschusst. Dadurch reduzieren Sie die Umzugskosten. Schlussendlich sollte die passende Spedition beauftragt werden. Einige Umzugsunternehmen sind auf den Umzug für Senioren spezialisiert, sodass Sie nicht nur bei der Planung und Durchführung unterstützt werden, sondern auch bei den nötigen Behördengängen.
Autor: admin

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