T (Modelexikon)

Tankini
Der Begriff Tankini setzt sich zusammen aus den Wörtern Tank- Top (das ist ein T- Shirt ohne Ärmel) und Bikini. Ein Tankini  ist also ein Zweiteiler aus Top und Bikini- Höschen und eine sehr moderne Alternative zum Einteiler oder Bikini. Vor allem Frauen, die gern sehr sportlich schwimmen oder aber mit ihrer Figur nicht so ganz zufrieden sind, passt ein Tankini perfekt. Es sitzt eng wie eine zweite haut und kaschiert Pölsterchen.

Torselett

Ein Torselett ist nicht dasselbe wie ein Korsett. Die beiden ähneln sich zwar, je nach Modell. Das Wort „Torse“ bedeutet auf Französisch Rumpf bzw. Oberkörper. Ein Torselett ist eigentlich nur ein verlängerter BH. Er ist oft mit Spitze verziert und reicht nur bis zum Hüftansatz, bedeckt höchstens den Bauchnabel. Ein Korsett ist länger und viel aufwändiger verarbeitet, da es die Taille richtig einschnüren soll.

Trapez- Absatz
Man nennt ihn so, weil er sich nach unten verjüngt. Die Auftrittfläche ist halbrund, aber dieser Absatz wird unterhalb der Ferse breiter nach unten hin schmaler. So entsteht die Trapezform.

Troyerkragen
Die blauen Troyer- Pullover waren für die Seemänner unentbehrlich, denn sie schützen vor Wind und Wetter. Sie sind aus einer zweifädigen Wolle, meist in Dunkelblau gestrickt und mollig warm. Heutzutage gibt es sie natürlich aus reiner Baumwolle. Das besondere Merkmal ist der Reißverschluss in der vorderen Mitte, der in den Kragen eingearbeitet ist.

Tunika

Alles begann im alten Rom. Frauen und Männer trugen dort ein Hemdgewand aus Wolle, das aus einem graden Vorder- und Rückenteil bestand, seitlich und an den Schultern zusammengenäht wurde. Auf den Hüften trugen die Römer einen Gürtel. Die Tunika wurde im Laufe der Jahre mit Borten geschmückt oder mit Palmen bestickt, um gesellschaftliche Unterschiede zu demonstrieren. Auch wurde Wolle durch Leinen ersetzt. Heute steht die Bezeichnung Tunika für einfache, gerade Kleider in der art eines längeren Hemdes. Sie werden gern am Abend oder am Strand getragen und sind am Ausschnitt oft bestickt.

Tweed
Aus Schottland kommt dieser Wollstoff ursprünglich. Der berühmteste von allen heißt Harris Tweed und wurde Ende des 19. Jahrhunderts für Landmode eingesetzt. Aber so richtig Furore machte Tweed erst, als Coco Chanel ihn 1954 für ihre berühmtes Kostüm entdeckte: Puristisch, einfach und zu jeder Gelegenheit passend sollte das Outfit sein – ein variables Kleidungsstück für die Frau von Welt. Tausendfach wurde das Tweedkostüm von anderen Designern kopiert und bestimmte das optische Bild der 50er Jahre. Diesen Winter stellte man dieses Material wieder ins Rampenlicht, und der britische Glamour-Stoff erreichte auch den roten Teppich. Er ist nicht mehr ganz so grob gewebt und kratzige Wolle jetzt tabu. Schauspielerin Selma Blair liebt ihn – wie so viele Stars.

Twinset
Seit den 30er-Jahren ist das Twinset ein Begriff (engl. twin: Zwilling). Immer mehr Frauen wurden berufstätig, arbeiteten in Büros und brauchten praktische Kombimode – der Startschuss für den Siegeszug des Twinsets. Ob aus edlem Kaschmir oder Schurwolle – anfangs zeigte sich das Duo aus kurzärmligen Pulli und geknöpfter Jacke meist uni und sah stets „gut angezogen“ aus. Seither ist es in jeder Saison vertreten und absolut vielseitig: Statt Pulli sind auch elegante oder sexy Stricktops möglich. Muster und Verzierungen passen den Klassiker an die Trends an. Zurzeit sind es orientalisch angehauchte Bordüren, zarte Pastelltöne und superknappe Schnitte.
Autor: admin

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