W (Modelexikon)

Wasserfallkragen
Tops mit Wasserfallkragen kommen immer mal wieder in Mode. Meist sind sie locker geschnitten. Der Kragen ist übergroß, sehr weit und fällt fließend wie ein Wasserfall in einem großen und mehreren kleinen Bögen über die Brust. Am besten tragen Sie darunter noch ein einfaches Trägershirt, um tiefe Einblicke zu vermeiden.

Wellensaum
Beim Wellensaum wird die Kante eines Kleidungsstücks nicht gesäumt, sondern mit einem sichtbaren Maschinenstich versäubert. Dabei wird der Stoff gedehnt. Wenn man ihn schließend wieder loslässt, kräuselt sich der Stoff. So entsteht die „Welle“.

Wickel-Look
Sie sind wieder da, die Wickelkleider aus den siebziger Jahren. Designerin dieses Kleides war Diane von Fürstenberg, eine gebürtige Belgierin, die den „Wrap Dress“ 1972 das erste Mal in New York präsentierte: eng um die Hüften gewickelt, knielang und aus bedruckten Seidenjersey. Ohne Knöpfe oder Verschlüsse, dafür mit tiefem V-Ausschnitt, war es eine Moderrevolution. Zusammen mit ihrem Mann, Prinz Egon von Fürstenberg, führte sie damals ein glamouröses Party-Leben. Durch ihre Auftritte wurde das Wickelkleid innerhalb der ersten vier Jahre 5 Millionen Mal verkauft. Jetzt, über 30 Jahre später, haben es Gwyneth Paltrow, Cameron Diaz und Helena Christensen wiederentdeckt. Das ursprüngliche Modell wurde von vielen Designern und Modelabels kopiert. Auf Partys und abends zum eleganten Essen sehen Frauen darin einfach super gestylt und ultra-feminin aus: eine absolute Allzweckwaffe.

Wide Leg Jeans
Zurück in die 70er: Mit der „Wide Leg Jeans“ kann man eigentlich nichts falsch machen. Sie passt zu jedem Stil, jedem Po und jedem Schuh. Sie ist einfach super leicht zu stylen. Als Kontrast zum weiten Bein wählt man am besten ein enges Oberteil. Dabei ist es egal, ob man sich für ein kleines, taillenlanges Strickjäckchen entscheidet, eine feine Bluse oder einfach ein hautenges Top. Das Hosenbein ist weit, vielleicht auch ausgestellt (weites Bein heißt auf Englisch wide lieg). Diese Jeans sieht einfach super cool aus. Sie wird in vielen verschiedenen Waschungen angeboten. Vor 30 Jahren entwickelte sich Denim zum Stoff, der alle Gesellschaftsschichten vereinigte. Mit Jeans konnte man eine modische, philosophische oder politische Aussage treffen. Das hat sich zum Glück heute verändert. Alles ist möglich – ohne Hintergedanken.
Autor: admin

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