C (Modelexikon)

Cache-Coeur
Der Begriff stammt aus dem Biedermeier und bezeichnete ein Brust-Tuch, das das Dekolleté züchtig verhüllte (frz.: cache-coeur = versteckt das Herz). Heute versteht man darunter ein Shirt, dessen Ausschnitt wie ein übereinander gelegtes Tuch gefertigt ist.

Candy-Colours
Das Gute an diesen Bonbontönen gleich vorneweg: Sie lassen sich untereinander supergut mischen. Ob Sie sich in verschiedenen Lila-Nuancen anziehen oder sie mit Rosa bzw. Hellgelb kombinieren, es sieht immer hübsch aus. Wenn Sie einen Pullover in einer Candy Colour besonders hervorheben möchten, tun Sie das am besten, wenn Sie den Rest des Outfits ganz in Schwarz oder Grau halten. Pastelltöne feierten in den fünfziger Jahren ihr Debüt – als Markenzeichen der Reichen. Die drei Ks – Kaufhäuser, Kunstfaser, Konfektion – machten es den normalen Leuten dann möglich, den Stil zu kopieren. Die Ideen der Haute Couture gelangen auf diese Weise bis auf die Straße. Mehr noch, das ganze Lebensgefühl schien in erreichbare Nähe gerückt.

Cardigan
Das erste Mal tauchte der Begriff Cardigan im 19. Jahrhundert auf und wärmte den Briten Earl of Cardigan während seiner Soldatenzeit die Brust. Die „Strickjacke“ (engl. Übersetzung) ist meist aus Wolle auf Figur gestrickt und in der vorderen Mitte mit Knöpfen zu schließen. Das sportliche Strickjäckchen mit V-Ausschnitt und aufgesetzten Taschen ist zurzeit schwer angesagt. Es lässt sich sportlich sehr gut kombinieren oder für das Büro ganz klassisch mit einem Rock.

Clutch
Sie sehen eine Frau mit dem gewissen Etwas – eine echte Frau von Welt. Und Sie fragen sich: Was hat sie nur, was ich nicht habe? Nur ein Beispiel aus dem Fernsehen: Souverän schreiten die Schönen über den roten Teppich. Ihr Geheimnis? Die Promis haben bei öffentlichen Auftritten meist eine handliche „Clutch“ dabei (engl. „to clutch“ heißt übersetzt umklammern). Sie legen für ein Glitzermodel von Calvin Klein locker 700 Euro hin. Denn die Mini-Tasche hat eine Maxi-Wirkung, verleiht ihrer Trägerin eine unwiderstehliche Aura. Besonderes Merkmal: der Bügel, der oben zuschnappt. Oft ist die Clutch mit glitzernden Pailletten bestickt. Auch das macht sie zum Liebling der Nachtschwärmer.
Sie ist zwar kein Raumwunder: Aber Lippenstift, Puder, Parfum und Kleingeld passen locker hinein. Und mehr braucht eine Frau am Abend doch nicht, oder?

Cross-Dressing
Früher bestimmten Mode-Diktate, was zusammenpasst und was nicht. Das ist vorbei. Es darf munter kombiniert werden – nach dem Motto: je ungewöhnlicher, desto besser. Unter dicken Wolljacken oder Tweedblazern blitzen hauchzarte Blusen oder Tops. Kunstvoll verwaschene Jeans tun sich mit eleganten Jacken im Chanel-Stil zusammen. Über edlen Chiffonkleidern mit Rüschen werden robuste Mäntel getragen. Cross-Dressing macht auch vor Strümpfen und Schuhen nicht halt: Verführerische Netzstrümpfe zeigen sich mit derben Boots und Stiefeln, grob gestrickte Wollsocken stecken in zierlichen Stiefeletten. Stöbern Sie mal in Ihrem Schrank – Sie werden auf tolle Cross-Kombis stoßen.

Crinkle
Mit Crinkle bezeichnet man Stoffe aus synthetischen Fasern, die unter Wärmeeinfluss künstlich geknittert werden. Diese Kleidungsstücke können in der Maschine gewaschen und auf kleinster Stufe (ein Punkt) vorsichtig gebügelt werden. Wenn Baumwolle geknittert wird, nennt man das „Crash“.

Autor: admin

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