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Narzisse/ Osterglocke (Pflanzen & Obstbäume)

Narzisse/ Osterglocke
Die Narzissen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse und sind dort eine Untergruppe der Amaryllidoideae.  Zu den häufigsten Narzissenarten gehören die Gelbe und die Weiße Narzisse. Ihre Blätter haben eine linealische Form und sie blühen von März bis Mai.
Sie wächst aus einer braunen Zwiebel und wird 15 bis 40 cm hoch.

Die Gelbe Narzisse wird auch Osterglocke genannt und ist zu Ostern die beliebteste Blume schlechthin.

Vor allem in Südwesteuropa und Nordwestafrika verbreitet sich der Frühblüher auf natürlichem Weg.

Im Spätwinter und im Frühjahr ist die Narzisse einer der wichtigsten Pflanzen für die Blumengeschäfte.

Narzissen sind für Tiere giftig, wozu Pferde und Schweine ebenso wie Hunde, Katzen und Kaninchen gehören. Schon 15 g der frischen Zwiebel können beim Hund zum Tod führen.
Aber auch beim Menschen ist sie giftig und es kann zu Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen. Selbiges gilt für das Wasser in der Vase.

In der Medizin wird die Gelbe Narzisse im Rahmen der Homöopathie gegen Schnupfen, Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt.

Ein Großteil aller Narzissen wird in den Niederlanden angebaut, was nicht verwundert, da das Land beim Anbau von Blumenzwiebeln eine Sonderstellung einnimmt.

Geschichte
Schon die Griechen kannten Narzissen und der älteste Beleg dafür, dass die Frühblüher als Schmuck verwendet worden, ist ein in einem altägyptischen Grab gefundener Kranz.
rnSie gelangten gemeinsam mit Tulpen und Hyazinthen in die Gartenlandschaften, was in der Zeit von 1560 bis 1620 war.

Bei den Islamisten gehören die Narzissen zu den beliebtesten Gartenblumen.

Narzissen im eigenen Garten
Wenn sie die farbenfrohen Frühblüher bei sich im Garten züchten möchten, dann können Sie das sowohl auf der Wiese, im Beet als auch zwischen Gehölzen tun. Wichtig ist nur, dass sie ausreichend Sonne abbekommen, wobei sie aber auch leicht schattig stehen können.

Pro Quadratmeter können drei bis zehn Narzissen angepflanzt werden, wobei die Pflanzzeit September bis Oktober ist.
Während der Blütezeit bevorzugen die Frühjahrsblüher einen feuchten Boden und verwelkte Blüten müssen abgeschnitten werden. Auch auf das Düngen Anfang März sollte nicht verzichtet werden.

Narzissen sind sehr pflegeleicht und können für mehrere Jahre am gleichen Platz stehen, ohne dass sie umgesetzt werden müssen oder ihre Blühfreudigkeit verlieren.
Nach etwa sechs Jahren sollten sie allerdings während der Sommermonate umgesetzt werden.

Das schöne an Narzissen ist, dass sie zu den wenigen Pflanzen gehören, die von Wühlmäusen gemieden werden.

Für die Blumenkästen sind die kleineren Sorten hervorragend geeignet. Nachdem sie im September gesteckt worden sind, müssen sie nach dem ersten Blühen gedüngt werden.
Autor: admin

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