Amaryllis (Pflanzen & Obstbäume)

Die Amaryllis wird auch als Hippeastrum oder Ritterstern bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist eine der schönsten im Winter blühenden Zimmerpflanzen. Die Amaryllis ist eine Zwiebelpflanze und stammt aus Südamerika. Allerdings ist die Bezeichnung als Amaryllis botanisch nicht korrekt. Ein Pflanzenforscher aus Schweden hatte die Rittersterne und die afrikanische Belladonnalilie zunächst zur botanischen Gattung Amaryllis zusammengefasst.

Die Rittersterne wurden später aber wieder ausgegliedert und werden seither als eigene botanische Gattung Hippeastrum geführt.

Der Ritterstern darf nicht mit der echten Amaryllis verwechselt werden. Bei letzterer handelt es sich um eine extrem giftige Pflanze, die häufig als Belladonnalilie oder Jerseylilie bezeichnet wird.

Standort und Pflege
Damit die Pflanze auch in der Wohnung regelmäßig blüht, muss ihr Lebensrhythmus simuliert werden.

Von August bis Dezember hat die Amaryllis ihre Ruhephase. Egal ob mit oder ohne Topf, die Pflanze braucht einen kühlen Platz und sowohl das Gießen als auch das Düngen werden komplett eingestellt. Der Platz kann auch dunkel sein, ist aber nicht zwingend.

Ab Dezember wird die Amaryllis zurück in das Zimmer geholt, wo idealerweise 18 bis 20 Grad herrschen. Der Topf sollte nicht viel größer als die Zwiebel sein. Setzen Sie die Zwiebel nur so tief in die Erde, dass der Hals noch aus der Erde herausragt.

Das alte Laub wird entfernt, die Pflanze in frische Erde gesetzt und regelmäßig gegossen. Die Ritterstern darf aber nicht zu stark gegossen werden.

Der Pflanze genügt während der Blühphase das im Winter verfügbare Licht.

Düngen sollten Sie nur im Frühjahr und im Sommer einmal die Woche.

Im Februar werden die verwelkten Blüten inklusive Stiel abgeschnitten.

Im März und April sollten Sie etwas mehr gießen.

Von Mai bis Juli mag die Pflanze einen halbschattigen Platz im Freien. Dies kann der Garten, ebenso wie die Terrasse oder der Balkon sein.

Ab August muss das Gießen eingestellt werden, damit die Amaryllis in die Ruhephase übergehen kann.

Ein Tipp für den Kauf: Je größer die Zwiebeln sind, desto größer werden in der Regel die Blüten.

Vermehrung
Am leichtesten ist eine Vermehrung der Amaryllis durch Tochterzwiebeln. Möglich ist auch eine Bestäubung mit der Pflanze selbst. Nach der Blüte wird die Pflanze dann Fruchtknoten ausbilden. Wenn diese zu vertrocknen beginnen, können die Samen ausgesät werden.
Autor: admin

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