Hibiskus (Pflanzen & Obstbäume)

Der Hibiskus ist auch unter dem Namen Eibisch bekannt und stammt ursprünglich aus China, Südostasien und den polynesischen Inseln. Mittlerweile ist er im gesamten tropischen und subtropischen Raum anzutreffen. Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse und es gibt mehr als 200 Arten. Er kann sowohl als Kübelpflanze, im Garten als auch in der Wohnung gehalten werden. Die Blüten sind sehr exotisch, aber leider auch sehr empfindlich. Sie blühen zwischen Juli und September und der Hibiskus wird 1 Meter bis 1,50 Meter groß.

Aussehen
Der Eibisch ist eine krautige Pflanze, es gibt ihn aber auch in Form von Halbsträuchern, Sträuchern oder Bäumen. Da verwundert es nicht, dass sich die einzelnen Arten mitunter erheblich unterscheiden. Außerdem gibt es die Hibiskus – Arten in verschiedenen Größen, Formen und Farben. Die Blüten blühen in den Farben Weiß, Rosa, Gelb oder Dunkelrot. Die edlen Pflanzensorten tragen sogar verschiedene Blüten, indem sie mehrfach veredelt sind.

Bei manchen Arten sind die gestielten, einfachen Laubblätter gelappt. Außerdem gibt es Nebenblätter.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Regelmäßig gibt es einen Außenkelch mit fünf oder mehr Lappen. Fünf Kelchblätter sind oft glockenförmig verwachsen. Der Hibiskus bildet fünffächerige Kapselfrüchte.

Pflege und Standort
Der Garten – Hibiskus kann, wie es der Name schon sagt, das ganze Jahr über im Garten stehen. Er ist robust gegen Frost und eignet sich auch als Kübelpflanze für den Balkon oder die Terrasse. Allerdings benötigen die jungen Pflanzen einen ausreichenden Winterschutz.

Gepflanzt werden sollte der Eibisch nur im Frühjahr. Damit er seine Blüte im vollen Umfang entfalten kann, braucht er einen sonnigen, warmen und geschützten Platz. Ideal ist auch ein Rückschnitt alle zwei bis drei Jahre. Damit kann die Wuchsform verbessert werden und die Blüte des Hibiskus blüht noch größer.

Wenn Sie den Hibiskus in einem Topf halten möchten, dann ist er recht anspruchsvoll. Schon bevor die Pflanze zu blühen beginnt, muss der richtige Standort gefunden werden. Während der Blüte möchte der Hibiskus nicht umgestellt werden. Ansonsten kann es schnell passieren, dass die empfindlichen Blüten abfallen.

Zum Frühlingsanfang bzw. im Herbst bekommt der Pflanze ein Rückschnitt gut. So kann sein buschiges Wachstum gefördert werden.

Generell wünscht der Eibisch viel Wasser, so dass er immer schön feucht, aber keinesfalls nass steht. Alle zwei Wochen sollten Sie die Pflanze düngen. Hinzu kommt das regelmäßige Sprühen. Denn der Hibiskus kommt ursprünglich aus den Tropen und ist von dort eine hohe Luftfeuchtigkeit gewohnt.

Zum Überwintern bedarf es für den Topf eines hellen Platzes mit 12 bis 14 Grad. Das Gießen muss fortgesetzt werden, aber keinesfalls so stark wie in den wärmeren Monaten des Jahres. Wenn Sie einen Hibiskus in der Wohnung haben, dann freut er sich über ein Plätzchen mit viel Sonne, nicht aber die pralle Mittagssonne. Die Blüten leben nur wenige Tage, es kommen aber stetig neue nach.

Stellen Sie den Hibiskus im Sommer nach draußen. So kann er noch schöner blühen.

Erst wenn die oberste Erdschicht trocken ist, darf der Zimmer – Hibiskus gegossen werden.

Im Winter sind Temperaturen von 15 Grad ideal.

Der Hibiskus als Lebensmittel
Diverse Hagebutten- und Früchtetees werden mit Hibiskus angereichert. In Ägypten, Mexiko und im Sudan ist der Hibiskusblütentee eine sehr beliebte Teesorte. Der Tee hat eine tiefrote Farbe und wird sowohl warm als auch kalt getrunken. In Südasien wird die Hibiskusblüte in Currygerichten verwendet.

In Australien gibt es in Zuckersirup eingelegte Hibiskusblüten. Diese werden dann in Sekt oder Champagner als Aperitif serviert.
Autor: admin

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