Hortensie (Pflanzen & Obstbäume)

Die Hortensie gehörte früher zu den Steinbrechgewächsen, mittlerweile zur Familie der Hortensiengewächse und kam erst im 18. Jahrhundert von Japan nach Europa. Heute kommt sie nicht nur in Ost- und Südostasien vor, sondern vereinzelt auch in Nord- und Südamerika. Die Pflanze ist auch unter dem Namen Bauernhortensie bekannt.

Bei der Pflanze handelt es sich wegen ihrer Wuchshöhe, nämlich im Durchschnitt 150 Zentimeter, um eine klassische Kübelpflanze. So findet sie ihren Platz im Garten, ebenso wie auf der Terrasse und dem Balkon. Sie kann zudem als Zimmerpflanze gehalten werden. Auch als Ziersträucher werden einige Arten gern verwendet. Die Gartenhortensie ist dabei die in Europa bekannteste Form.

Aussehen
Es handelt es sich um verholzende Pflanzen, die es sowohl als Halbsträucher, Sträucher aber auch kleine Bäume oder Lianen gibt.

Neben immergrünen gibt es auch laubabwerfende Arten. Ebenso fällt die Behaarung je nach Hortensien – Art verschieden aus.

Die Hortensie hat vor allem unfruchtbare Schaublüten mit großen Kelchblättern, die farbig oder weiß sind. Dabei stehen die Blüten am Rand des Blütenstandes. Dagegen hat sie nur wenige kleine fruchtbare Blüten.

Ihre Blüten sind über Monate zu bewundern, denn die Blütenblätter fallen nicht ab, weil es sich in Wirklichkeit um den Kelch handelt.

Die eigentlichen Blüten sind ganz klein und unscheinbar. Sie befinden sich in der Mitte.

Standort und Pflege
Die Hortensien mögen einen kalkfreien Boden, der leicht nährstoffreich, feucht und wasserdurchlässig ist. Am besten steht die Pflanze in der direkten Sonne, allenfalls sehr heller Halbschatten. Keinesfalls darf zu viel gegossen werden, vor allem dann, wenn die Hortensie in einem Kübel eingepflanzt ist. Weil die Pflanze keine Staunässe mag, sollte sie erst dann gegossen werden, wenn die obere Erdschicht trocken ist.

Nachdem die Hortensie geblüht hat, kann sie ein wenig zurück geschnitten werden.

Im Winter sollten die Hortensien rein geholt werden. Ideal ist schon die Zeit zwischen Anfang und Mitte Oktober. Grundsätzlich sind sie zwar winterhart, aber die Blütenknospen sind schon vor dem Winter angelegt und vertragen keinen Frost. Eine Überwinterung im Kübel ist ohne Weiteres möglich.

Das Quartier sollte hell und kühl sein, also nicht wärmer als fünf bis acht Grad.

Vergessen Sie nicht, die Hortensie hin und wieder zu gießen, da die Erde nicht komplett austrocknen darf. Ab Februar kann man die Pflanze in die Wohnung holen, damit sie mit dem Antrieb beginnen kann. Nun kann sich der Blütenstand voll ausbilden, während die Pflanze gleichmäßig gegossen wird.

Vermehrung
Um die Hortensie zu vermehren, können ihre Kopfstecklinge ohne weitere Bodenwärme unter Glas oder Folie bewurzelt werden. Wenn sie angewachsen sind, müssen sie beschnitten werden, damit es einen üppigen Wuchs gibt.
Autor: admin

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