Oleander (Pflanzen & Obstbäume)

Der Oleander wird auch Rosenlorbeer genannt und gehört zu den Hundsgiftgewächsen. Beim Oleander sind alle Pflanzenteile giftig. Daher sollten Sie sich nach jedem Kontakt mit der Pflanze die Hände gründlich waschen. Bei einer Vergiftung treten Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfe auf. Der Name Oleander leitet sich von den zwei Wörtern „olea" für Öl und „andreios" für stark ab. Blütezeit ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Herkunft und Aussehen
In Teilen von Marokko, Südspanien und dem kompletten Mittelmeergebiet ist der Oleander beheimatet. Aber auch in Indien, China sowie im Nahen und Mittleren Osten ist er anzutreffen.

Früher war man noch der Ansicht, die in Asien wachsende Wildform des Oleander sei in Wirklichkeit eine eigene Art. Wegen der wenigen Unterschiede im Phänotyp wird diese Ansicht heute nicht mehr für richtig erachtet.

Bei dem Oleander handelt es sich um eine immergrüne verholzende Pflanze. Die Blätter sind dunkelgrün, ledrig, lanzettförmig und sechs bis zehn Zentimeter lang.

Die Blüten sind entweder weiß, gelb, rosa oder violett. Letztlich ist die Blütenfarbe eine Frage der Züchtung. Alte Blätter vergilben und werden nach einiger Zeit abgeworfen.

Standort und Pflege
Damit der Oleander immer schön blüht, muss er regelmäßig zurück geschnitten werden. Ansonsten wird er mit der Zeit zu groß. Dafür ist der März der am besten geeignete Monat.

Sollte er beim Einräumen im Herbst bzw. Winter zu viel Platz einnehmen, kann er auch da geschnitten werden. Abgeschnitten werden alte und kahle Triebe direkt am Boden. Auslichten können Sie das ganze Jahr über.

Der Oleander liebt es heiß. Daher möchte er in der prallen Sonne stehen und wünscht einen Platz, an dem er vor Regen geschützt ist. Im Gegenzug braucht die Pflanze viel Wasser, darf also nicht austrocknen. Vor allem als Kübelpflanze ist der Oleander sehr durstig.

Kommt es zu einem Blattverlust im Inneren der Pflanze, dann ist dies ein fast sicheres Zeichen für Wassermangel.

Auch muss die Pflanze häufig gedüngt werden, dass meint alle ein bis zwei Wochen.

Wenn binnen kürzester Zeit viele Blätter gelb werden, bedeutet das einen Mangel an Nährstoffen.

Für die Erde können Sie normale Blumen- bzw. Gartenerde verwenden, die sauer, neutral oder kalkhaltig ist.

Sie können die Pflanze noch im Winter draußen stehen lassen und sollten Sie so spät wie möglich rein holen. Temperaturen bis fünf Grad unter Null schaden nicht. Für die Überwinterung bedarf es eines hellen und kühlen Standortes, also Temperaturen zwischen fünf und fünfzehn Grad. Der Raum muss regelmäßig gelüftet werden und die Luftfeuchtigkeit sollte ausreichend gegeben sein.

Im Winter braucht der Oleander natürlich bedeutend weniger Wasser, darf aber nicht austrocknen. In dieser Zeit die Pflanze nicht düngen.

Da der Oleander auch im Kübel gehalten werden kann, eignet er sich nicht nur für Garten und Terrasse, sondern auch für den Balkon.

Vermehrung
Für die Vermehrung des Oleander können Sie die Triebe vom Rückschnitt verwenden. Dafür eignet sich die Bewurzelung in Erde am besten, mitunter klappt es auch im Wasser.
Autor: admin

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