Pfingstrosen (Pflanzen & Obstbäume)

Die Pfingstrosen werden auch als Päonien bezeichnet und gehören zur Familie der Pfingstrosengewächse. Tatsächlich blüht sie oft schon zu Pfingsten. Ihren Namen hat die Pflanze vom griechischen Gott Paeon. Vor allem in China kommt ihnen eine große Bedeutung zu, die mit denen der Zierkirschen in Japan vergleichbar ist. So gelten sie in China als Symbol für Reichtum und Glück. Viele jahrhunderte lang kam allein der Adel in den Genuss, seine Gärten mit der Pfingstrose zu schmücken.

Die zarten Schönheiten können im Garten jahrzehntelang an ein und dem selben Standort stehen gelassen werden und blühen dort auf das Prächtigste. Deshalb kann man sagen, dass sie eine Entscheidung fürs Leben sind.

Bei den Pfingstrosen handelt es sich um sehr anspruchslose Gartenpflanzen, die im Herbst oberirdisch absterben und im Frühjahr wieder austreiben. In der freien Natur findet man die Päonien vor allem in Südeuropa und Ostasien. Eine Ausnahme macht die eher wenig bekannte Echte Pfingstrose, die sogar in den Alpen anzutreffen ist. Alle Pflanzenteile sind leicht giftig und würden bei einem Verzehr zu Übelkeit führen.

Die getrocknete Wurzel beinhaltet heilende Wirkstoffe. In China hat die Chinesische Päonie eine große Bedeutung als Heilpflanze.

Sie haben eine krampflösende und beruhigende Wirkung, dürfen aber nicht von Schwangeren eingenommen werden.

Standort und Pflege
Pflanzen Sie die Staudenpfingstrosen niemals zu tief. Schon zwei bis drei Zentimeter genügen. Etwas anderes gilt für die Strauch- bzw. Baumpäonien. Sie müssen 10 Zentimeter tief unter die Erde gepflanzt werden. Wenn Sie die Pflanze umpflanzen möchten, eignet sich der Spätsommer bzw. Frühherbst am ehesten.

Die Pfingstrosen mögen viel Sonne, wobei sie auch leichten Halbschatten vertragen.

Ein normaler, saurer oder kalkhaltiger Boden ist gleichermaßen geeignet. Außerdem muss der Boden nährstoff- und humusreich sein.

Staunässe vertragen die Päonien gar nicht, aber sie müssen stets gleichmäßig feucht gehalten werden.

Die Staudenpäonien sind in einem Abstand von 50 Zentimeter und in großen Gruppen einer Sorte anzuordnen.

Die Strauch- und Baumpfingstrosen benötigen einen Abstand von 150 Zentimeter und passen besonders gut zu Bambus.
Bei den Staudenpäonien müssen die verblühten Pflanzenteile abgeschnitten werden. Etwas anderes gilt für die Blätter, die erst im Herbst bzw. Frühjahr dran sind.

Strauchpäonien und Baumpäonien sollten direkt nach der Blüte ausgelichtet werden – keinesfalls übertreiben, denn es soll der Eindruck erhalten bleiben, dass sie nicht geschnitten worden sind. Pfingstrosen können auch auf dem Balkon stehen, sofern jede Pflanze ihren eigenen Topf hat und dieser ausreichend groß ist.

Vermehrung
Im Herbst oder Frühjahr können Sie die Staudenpäonien vor dem Austriebsbeginn durch Teilen leicht vermehren. Die Strauch- und Baumpäonien lassen sich am besten durch Veredelung vermehren. Bis zur ersten Blüte dauert es dann zwei bis drei Jahre.

Die Pfingstrose als Schnittblume
Die Päonien sind als Vasenblumen bestens geeignet und halten sich bis zu zwei Wochen. Vor allem während Pfingsten werden sie gerne in den Blumensträußen verarbeitet.

Kaufen Sie die Pfingstrosen dann, wenn sich die Knospen zu öffnen beginnen. Dann haben Sie lange Freude an den Blumen.
Autor: admin

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um diesen Beitrag kommentieren zu können


Artikel Schreiben