Jasmin (Pflanzen & Obstbäume)

Die Pflanze Jasmin ist ein Ölbaumgewächs, welches auch unter dem Namen gewöhnlicher oder echter Jasmin zu finden ist. Die Pflanze ist aber eine sehr vielseitige Pflanze, welche über eine menge Unterarten verfügt. So ist hier die Art Jasminum mesnyi zu nennen, welche mit ihren rankenden Trieben und hellgelben Blättern nach oben rankt und so immer von einem Spalier oder einer Rankhilfe unterstützt werden muss.

Aber auch die Jasminum officinale ist eine Kletterpflanze mit recht kantigen Trieben und um Sommer bilden sich sehr stark duftende Triebe. Hier braucht man auch eine Rankhilfe. Die Jasminum polyanthum ist auch eine Kletterpflanze, welche am Anfang nur einen einzigen langen Trieb hat. Dieser verzweigt sich aber im Laufe der Jahre sehr stark und wird sehr dicht. Wenn eine Rankhilfe angebracht wird, eignet sich diese Pflanze auch als Balkonpflanze.

Die richtige Pflege und der Standort
Der Jasmin braucht natürlich die richtige pflege und auch den richtigen Standort, wenn die Pflanze groß und kräftig werden soll. So ist auch hier darauf zu achten, dass ein eher heller Standort für die Pflanze gewählt wird. Die Sonne muss mehrere Stunden am Tag auf den Standort scheinen und dabei keiner prallen Mittagssonne ausgesetzt sein. Nur so wird ein starkes Wachstum und eine gute Entwicklung gewährleistet.

Beim Gießen ist stets zu beachten, das die Pflanze genug Wasser hat. Hier muss der Pflanzenballen stets Nass sein. Dabei ist aber ein Wasserstau zu vermeiden. Die Pflanze darf nicht zu nass sein und das überschüssige Wasser sollte entfernt werden. Die Pflanzenerde könnte sonst schnell verschlammen und der Wurzelballen beginnt zu faulen. Auch in der Ruheperiode der Pflanze im Winter wird nur wenig Wasser benötigt. Hier sollte die Erde meist schon ein wenig abtrocknen.

Bei der Temperatur sollte auf einen eher kühlen Standort zurückgegriffen werden. Im Winter und in der Ruheperiode fühlt sich die Pflanze bei 16 °C bis 18 °C am wohlsten und ist so auch im Frühjahr noch fit und vital.

Doch auch bei der Pflege ist einiges zu beachten. Hier ist der Jasmin recht anspruchsvolle Pflanze. Hier gilt es die Pflanze vom Frühjahr an bis in den Herbst hinein alle zwei Wochen zu düngen. Ur so wird die Pflanze den Sommer gut überstehen und einiges erhalten.

Die Züchtung und Vermehrung
Beim Züchten und Vermehren vom Jasmin ist auch einiges zu beachten. Hier schneidet man am besten im späten Sommer einige Stecklinge von den Seitentrieben ab und setzt diese als Stecklinge in ein angefeuchtetes Gemisch aus Sand und Torf. Das Mischungsverhältnis liegt dabei genau bei eins zu eins und im Anschluss ist ein Beutel aus Plastik über das Gefäß zu stülpen. Dieser fungiert dann als Gewächshaus.

In den nächsten Wochen sind die Stecklinge an einem hellen Platz zu verwahren und dürfen keiner direkten Sonne ausgesetzt werden. Auch das Substrat, also die Erde, ist nur ein wenig feucht zu halten. Die Stecklinge werden sich gut entwickeln und können nach einigen Wochen schon in ein anderes Pflanzgefäß gepflanzt werden. Damit ist der Jasmin vermehrt und kann schon wie eine ausgewachsene Pflanze behandelt werden. Hier ist die Vermehrung also nicht zu schwer.
Autor: admin

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