Hyazinthe (Pflanzen & Obstbäume)

Hyazinthe
Die Hyazinthe ist eine ausdauernde krautige Pflanze und stammt aus der Familie der Spargelgewächse. Lateinisch heißt sie Hyacinthus.

Es existieren viele Zuchtformen und die Blüten können weiß, rosa, rot, blau oder violett sein.
Ihre ursprüngliche Farbe war Blau.

Schon im antiken Griechenland galt sie als „Pflanze des wiederkehrenden Lebens“.

Herkunft
Ursprünglich kommt die Pflanze aus Asien und die Ägypter waren die ersten, die sich die Hyazinthe in die Gärten holten. Von da aus gelangte sie in die Türkei und später nach Italien.

Im 16. Jahrhundert kam sie dann auch nach Westeuropa und es dauerte nicht lang, bis alle Menschen im Hyazinthenfieber waren. Zu dieser Zeit konnte sich aber nur die gut betuchte Bevölkerung an der Pflanze erfreuen. Denn die Zwiebeln waren Spekulationsobjekte.
Erst ab dem 19. Jahrhundert war die Hyazinthe, wie viele andere Pflanzen auch, allgemein erschwinglich.

Die Hyazinthe im heimischen Garten
Die prächtigen Blütenkerzen und ihr angenehmer Duft machen die Hyazinthe zu einem gern gesehenen Liebling auf den Blumenbeeten.
Wenn man sich diese Pflanzen im Garten züchten möchte, dann sind die Zwiebel ab Herbst im Handel erhältlich. Als Standort ist ein heller bis halbschattiger Platz zu wählen.
Von März bis Mai blüht dann die Hyazinthe und wird bis zu 30 cm groß.
Wichtig ist ein ausreichend feuchter Boden im Frühjahr und später ein trockener, warmer Standort.

Ist ihre Blüte vorbei, dann dürfen die Blätter erst abgeschnitten werden, wenn sie vertrocknet sind. Sonst kann die Zwiebel nicht genügend Nährstoffe einlagern.
Als Nachbarn bevorzugt die Hyazinthe Bergenien, Schleifenblumen oder Stiefmütterchen.
Im Winter sollten die Zwiebeln mit Laub bedeckt werden, um sie so vor dem Frost zu schützen. Dabei können die Zwiebeln über 15 Jahre alt werden.

Die Hyazinthe in der Wohnung
Wer ein kühles Plätzchen in der Wohnung hat, kann die Hyazinthe auch zu sich ins Haus holen. Ideal wären 10 bis 15 Grad. Wenn die Pflanze blüht, kann sie auch in wärmeren Räumen stehen. Natürlich verblüht sie dann schneller.
Es darf nur so gegossen werden, dass die Erde leicht feucht ist. Keinesfalls darf die Hyazinthe nass sein.

Anders als Frühblüher wie Narzissen und Schneeglöckchen, vermehrt sich die Hyazinthe nicht von selbst und auch ihre Blühfreude wird von Jahr zu Jahr weniger, wobei es sich um einen ganz natürlichen Vorgang handelt.
Autor: admin

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