Nordic Walking Trendsportart der Generation 50plus
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Nordic Walking hat sich binnen kürzester Zeit zu einer Trend Sportart entwickelt. Auch wenn es einfach ausschaut, so will es doch gelernt sein. Hierbei handelt es sich um eine Ausdauersportart, die ein rhythmisches und zügiges Gehen mit Einsatz zweier Stöcke zum Ziel hat. Diese Sportart ist viel älter, als man glauben mag. Denn schon in den 1930iger Jahren war dieser Sport unter den Namen Stockgang oder Stocklauf bekannt. Vor allem Skilangläufer haben sich die Wirkungen zu Nutze gemacht, indem sie im Sommer und Herbst trainierten, um im Winter in höhere Trainingsintensitäten einzusteigen. Der Einsatz der Stöcke kam erst in den 1990iger Jahren in Mode. Mittlerweile soll jeder dritte Deutsche Nordic Walking ausüben. Vorzüge von Nordic Walking Menschen, die noch nie oder in den letzten Jahren kaum bis keinen Sport betrieben haben, können sich ideal mit Nordic Walking körperlich betätigen. Dabei handelt es sich um ein Ganzkörperausdauertraining, bei dem Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit sowie Koordination trainiert werden. Die positiven Auswirkungen liegen auf der Hand. Die Muskelkraft des gesamten Körpers wird gesteigert, Haltungsschäden wird vorgebeugt, das Immunsystem wird gestärkt, Fettverbrennung und Kalorienverbrauch steigen an und die Sauerstoffaufnahme wird erhöht. Etwa 600 Muskeln Ihres Körpers sind bei richtiger Ausführung in ständiger Bewegung, was etwa 90 Prozent aller Muskeln ausmacht. Dennoch ist es vor dem Beginn des Trainings ratsam, den Hausarzt aufzusuchen, und sich gründlich durchchecken zu lassen. Denn bei Problemen mit Herz, Knie oder Hüfte sollte langsamer gewalkt werden. Die Nordic Walking Technik Angeblich walken 90 Prozent aller Nordic Walker Anwender mit einer falschen Technik. Daher sollten Sie sich unbedingt von einem professionellen Trainer in die Kunst des Nordic Walkings einführen lassen. Wer hier an der falschen Stelle spart, wird weit unter den Erwartungen bleiben, die mit einem richtig ausgeführten Nordic Walking verbunden sind. Daher macht es wenig Sinn, die Technik theoretisch zu erklären. Es gibt aber einige Punkte, anhand deren sich überprüfen lässt, ob richtig gewalkt wird. So muss etwa der Kopf aufrecht gehalten werden und der Blick gerade aus gerichtet sein, der Stock muss mit der ganzen Hand um griffen werden, die Unterarme sollten parallel zur Laufrichtung schwingen und die Fersen sanft auf den Boden aufgesetzt und anschließend abgerollt werden. Der richtige Nordic Walking Stock und die passende Bekleidung Leider ist es gar nicht so leicht, den richtigen Stock zu finden. Denn wie so oft, gibt es ein kaum überschaubares Angebot und ein Stock soll besser sein als der andere. Bei den Materialien dominieren vor allem Carbon, Graphit und Aluminium. Für die ersteren beiden Materialien spricht, dass sie schön leicht sind und nur wenig vibrieren. Die Griffe müssen aus rutschfestem Material sein. Auch die Handschlaufen dürfen nicht fehlen. Denn sie gewährleisten eine sichere Führung und der Stock kann „fliegen“ gelassen werden. Einige Stöcke sind sogar in der Höhe verstellbar. Allerdings haben sie einen entscheidenden Nachteil: sie vibrieren recht stark, weshalb sie zum Nordic Walking weniger gut geeignet sind. Ihre Bekleidung sollte atmungsaktiv und bequem sein. Auch bei den Schuhen kommt es auf Qualität an. Es sollten allein Sport- oder Laufschuhe getragen werden, die mit einer guten Federung ausgestattet sind. Mittlerweile finden sich in den Läden auch spezielle Walkingschuhe. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten. Wenn Sie zu Blasen an den Händen neigen, empfiehlt sich die Verwendung von Fahrradhandschuhen. |
| Autor: admin |
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