Pilates das Ganzkörpertraining

Pilates wird auch als Pilates – Methode bezeichnet, wobei es sich um ein Ganzkörpertraining handelt. Ziel ist die Kräftigung der Muskulatur – hierbei vor allem der Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Erfinder der sanften Trainingsmethode ist Joseph Hubert Pilates, der in Mönchengladbach geboren ist.

Was genau ist der Effekt von Pilates?
Einzelne Muskelpartien werden durch sanfte Übungen gedehnt und entspannt, wobei die Atmung mit den Bewegungen koordiniert wird. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern allein auf die Qualität der ausgeführten Körperbewegungen an. Bei Pilates wird das Hauptaugenmerk auf die Körpermitte gelegt. Dabei verbessert man nicht nur seine Beweglichkeit. Auch Taille und Hüfte werden derart trainiert, dass sie als angenehmer Nebeneffekt schlanker werden. Vor allem auch eine verbesserte Haltung ist schon bald ein sichtbares Ergebnis regelmäßiger Pilates – Übungen. Ihr Umfeld wird Sie als aufrecht stehender, gelassener und schlanker Mensch wahrnehmen.

Wie gesund ist Pilates überhaupt?
Auch Pilates hat seine Kritiker. So gibt es etwa Orthopäden, die vor Rückenschäden durch Pilates warnen. Vor allem Beschwerden mit der Bandscheibe sollen die Folge dieses Ganzkörpertrainings sein. Belege aber gibt es dafür nicht. Vielmehr ist entscheidend, dass Sie die Übungen richtig ausüben. Gerade als Anfänger sollten Sie sich hierfür einen professionellen Trainer suchen. Pilates – Kurse werden etwa in Fitnessstudios angeboten.
Vor allem Menschen, die sich bis dato kaum bis wenig sportlich betätigt haben, ist Pilates ans Herz zu legen. Denn alle Übungen sind sanft, schonen die Gelenke und werden langsam ausgeführt. Auch der Psyche tut Pilates gut. Denn durch die Konzentration auf den eigenen Körper kann man eine Weile vom Alltagsstress abschalten und sich allein auf sich selbst konzentrieren. Sie werden sehen, wie erholt Sie sich am Ende eines Pilates Kurses fühlen werden.

Die Pilates Prinzipien
Mittlerweile gibt es mehr als 500 Übungen. Je nach Ziel, das der Anwender verfolgt, werden einzelne Übungen heraus gegriffen und zu einer Folge verbunden. Das erste Prinzip ist das der Zentrierung. Alles geht vom Körperzentrum aus, womit die Region um den Bauchnabel gemeint ist. Dabei handelt es sich um das Kraftzentrum des Körpers, so genanntes Powerhouse. Durch eine Stärkung tiefer liegender Muskeln, soll der Körper aus der Mitte heraus ausgerichtet werden.

Ein zweites Prinzip ist das des Bewegungsflusses. Denn alle Bewegungen sollen langsam und geschmeidig ausgeübt werden. Mit diesem Bewegungsfluss können Sie Ihre Koordination verbessern.

Ein weiteres Prinzip ist das der bewussten Atmung. Durch tiefe und rhythmische Atemzüge wird der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt, so dass sich Verspannungen lösen.
Außerdem geht es um die Konzentration währen der Übungen, so dass der Anwender seinen Körper bewusster wahrnimmt.
Schließlich soll jede Bewegung kontrolliert und präzise ausgeführt werden. Dies fördert die Körperbeherrschung.

Die Ausführung von Pilates
Wie bereits erwähnt, sollten sich vor allem Anfänger an einen Trainer ihres Vertrauens wenden. Für die Fortgeschrittenen gibt es eine Reihe von Büchern und DVD`s, so dass sich auch gut zu Hause trainieren lässt. Eine Matte ist das Herzstück der meisten Pilates Übungen – ohne sie geht nichts. Daneben sind auch Geräte für einige Übungen vorgesehen – dazu gehören Bälle, Gummibänder und Ringe. Es bedarf also nicht viel Geld, um Gutes für seinen Körper zu tun.
Autor: admin

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