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Wandern - Gut für die Ausdauer (Sport ab 50)

Mit Bergwandern und Wandern die Ausdauer steigern
Beim Bergwandern ist jeder Muskel des Körpers im Einsatz. Durch regelmäßige Aufstiege wird nach und nach die Kondition gesteigert. Das Herz-Kreislauf-System profitiert ebenfalls von der regelmäßigen Bewegung. Durch den Aufenthalt im Freien gibt es einen Extraschub für das Immunsystem. Und nicht zuletzt hat das Bergwandern auch viel für die Seele zu bieten. Denn was ist schöner als der Ausblick von einem gerade erklommenen Gipfel auf das darunter liegende Tal, auf weite, grüne Weideflächen und den morgendlichen Sonnenaufgang über den Bergen? Da fällt das Abschalten nicht mehr schwer. Alltägliche Lasten und Probleme werden im Vergleich zu den imposanten Naturspektakeln, die die Berge zu bieten haben, klein und unwichtig.

Leider hat nicht jeder hohe Berge vor seiner Haustür. Und diesen schönen Sport auf den Urlaub zu beschränken, wäre auch sehr schade. Es muss nicht immer gleich Bergwandern sein, normales Wandern tut es auch. Zwar fehlen dann vielleicht ein paar attraktive Ausblicke, die übrigen Gesundheitsfaktoren sind beim Wandern im Flachland aber genauso gegeben. Der Effekt kann natürlich noch gesteigert werden, wenn beim Wandern ebenso steile Flächen erklommen werden und die gibt es eigentlich überall, sogar an der Küste.

Damit in Sachen Ausdauer ein nachhaltiger Effekt eintritt, sollte das Wandern so oft wie möglich ausgeübt werden. Am besten natürlich täglich, bei Sonne oder Regen. Dreimal in der Woche sollte es aber schon sein. Damit einer Überanstrengung vorgebeugt wird, ist auch hier der so genannte Maximalpuls im Auge zu behalten. Dieser beträgt den Grundwert von 220 minus das jeweilige Alter. Als andere Faustregel kann gelten: Wer sich noch ohne zu Schnaufen mit seinem Begleiter unterhalten kann, legt das richtige Tempo vor.

Das Wandern macht noch mehr Spaß, wenn es in der Gruppe ausgeübt wird. Neben dem Spaßfaktor ist es aber gleichfalls aus anderen Gründen wichtig, sich nicht allein auf den Weg zu machen. Das gilt besonders bei Ausflügen in den Bergen. Bei einem Schwächeanfall oder einer Verletzung ist immer jemand da, der Hilfe holen oder die Verletzung versorgen kann.

Zu einer guten Ausrüstung beim Wandern gehören feste Wanderschuhe sowie eventuell spezielle Stöcke, die unterstützend eingesetzt werden können, damit die Gelenke nicht überlastet werden. Außerdem sollten ein leichter Rucksack mit einer Erste-Hilfe-Ausrüstung, Regenkleidung und ein wenig Proviant immer mit dabei sein.
Autor: admin

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