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Droht die Altersarmut? (Vermischtes)

Schon jetzt machen sich viele noch junge Leute Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Dass das solidarische Rentensystem nicht mehr endlos funktionieren wird, kann sich jeder leicht anhand von Zahlen und Fakten zur Demografie in Deutschland ausrechnen. Droht deswegen einer breiten Masse der nachwachsenden Generation die Altersarmut? Oder kann man die Versorgungslücke ausgleichen?


Staatliche Hilfen alles andere als stattlich

Die gesetzliche Rente, die eigentlich für ein Auskommen alter und aus dem Erwerbsleben ausgeschiedener Teile der Bevölkerung sorgen sollte, wird wohl in 20-30 Jahren kaum noch mehr sein als ein kleines Zubrot. Die Lebenshaltungskosten, geschweige denn irgendwelche Extras, wird der durchschnittliche Rentner damit wohl nicht mehr decken können. Im Bewusstsein dieser Entwicklung haben halb private und private Vorsorgemaßnahmen eine regelrechte Hochkonjunktur erlebt. Egal ob es um die betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, die Riester-Rente oder sonstige Modelle geht, jeder Einzelne versucht auch privat etwas auf die hohe Kante zu schaffen, damit er im Alter nicht von Armut bedroht ist. Die staatlichen Förderungen und die Zuzahlungen vom Arbeitgeber sind zwar da, aber die Summen, die dabei zusammenkommen, dürften bei den meisten alles andere als stattlich werden. Daher sehen sich gerade junge Leute auch noch nach weiteren Möglichkeiten um, für später zu sparen. Geldanlagen und Finanzspekulationen erfreuen sich, seitdem die Lage auf dem Finanzmarkt alles andere als sicher geworden ist, keiner zunehmenden Beliebtheit, aber Immobilien schaffen es immer noch zum beliebtesten Objekt in Sachen Altersvorsorge.



Nie mehr Miete zahlen

Es ist besonders die Miete, die Monat für Monat große Teile des Einkommens verbraucht und ins Nichts verschwindet. Daher ist es nur naheliegend diesen Posten in etwas Bleibendes umzuwandeln, etwa in Gestalt von Raten für den Abtrag eines Immobilienkredits. Wer mit etwa dreißig Jahren anfängt, eine Eigentumswohnung oder ein Haus abzubezahlen, der kann es sich zur Rente vielleicht schon in den eigenen vier Wänden gemütlich machen. Und auch hier können Fördergelder, Baugeld und Bauspargeld zur Erfüllung dieses Traums beitragen. Hat man die Mietlast erst einmal von den Schultern, so ist der Ausblick auf die Rentnerjahre schon gar nicht mehr so düster. Gemeinsam mit Riester-Rente und betrieblicher Altersvorsorge sieht die Summe der Renteneinnahmen schon gar nicht mehr so finster aus. Extra Rücklagen sollte man trotzdem noch versuchen zu bilden, vielleicht durch das gute alte Sparkonto oder einen Festgeld-Vertrag. Denn dann kann man als Rentner nicht nur so gerade überleben, sondern sich auch mal etwas Besonderes gönnen, auf Reisen gehen und das Leben genießen. Die soziale Sicherheit wird in Zukunft wohl nicht mehr so sehr durch den Staat gewährleistet werden, aber wer rechtzeitig eigene Vorkehrungen trifft, muss sich dennoch keine allzu großen Sorgen um die Zukunft machen.
Autor: admin

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