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Stromsparen im Haushalt (Vermischtes)

Stromsparen im Haushalt
Die richtige Bedienung beziehungsweise die richtige Auswahl der Haushaltsgeräte ist eine hervorragende Möglichkeit, um im Haushalt Strom zu sparen. Wenn man sich beispielsweise einen Kühlschrank oder Gefrierschrank kauft, dann sollte man natürlich auch auf Design und Funktionen schauen, aber auch ein Blick auf die Energieverbrauchskennzeichnung wird sich im Nachhinein im Portmonee positiv widerspiegeln.
Da sowohl an die langfristigen Kosten und die Umweltfreundlichkeit des Gerätes ein Gedanke verschwendet werden muss, sollte man Geräte mit dem Etikett „F“ oder „G“ vermeiden und „weiße Ware“ mit der Kennzeichnung „A“ bis „C“ bevorzugen.

Strom sparen mit dem Herd

Beim Kochen auf dem Herd sollte man immer den Deckel auf dem Topf lassen, um Energie zu sparen. Denn so kann man das andauernde Entweichen von Hitze verhindern. In Konsequenz dessen kann man die Temperatur niedriger stellen.

Auf die Größe der Herdplatte achten

Auf die Größe der Platte sollte man ein Auge werfen, wenn man so energieeffizient wie möglich braten oder kochen möchte. Nie kleiner als die Herdplatte sollte die Pfanne beziehungsweise der Kochtopf sein. Denn Wärme und damit Energie gehen sonst ungenutzt verloren. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch die Zeitersparnis, da Ihr Essen somit auch früher fertig ist.

Gemüse dünsten

Wenn man Gemüse dünstet, sollte man dies mit wenig Wasser in großflächigen Behältnissen tun, in denen man das Gemüse verteilen kann. So kocht man nicht nur energiesparend, sondern auch gesund, da so die Vitamine erhalten bleiben.

Strom sparen mit dem Backofen

Wenn man vor der Frage Gas- oder Elektrobackofen steht, kann man sagen, das normalerweise der Elektrobackofen günstiger ist als der Gasbackofen, was sich beim Herd beispielsweise wieder anders darstellt. Unterschiede in der Betriebsweise des Ofens gibt es aber auch innerhalb der Kategorie Elektrobackofen.

Hitzedämmung im Auge haben
Zuerst einmal sollte auf die richtige Verglasung der Backofenklappe geachtet werden. Stellen Sie sicher, dass es sich dabei um eine besondere Hitzeschutzvorrichtung handelt. Denn wenn während eines Backvorganges möglichst wenig Wärme aus dem Backofen entweichen kann, spart man eine Menge Strom.

Pyrolyse-Backöfen nicht zu oft reinigen
Bei Pyrolyse-Backöfen (aus dem Griechischem pyr = Feuer, lysis = Auflösung) sorgt eine thermische Spaltung organischer Verbindungen dafür, dass durch hohe Temperaturen (500 bis 900°C) ein Bindungsbruch innerhalb großer Moleküle stattfindet. Zu einer Reinigung des Backofens führt der entsprechende Pyrolyse-Vorgang. Da eine Art Selbstentschmutzung erfolgt, muss nach der Pyrolyse nicht mehr geputzt werden, es reicht ein kurzes Auswischen.
Jede dieser Reinigungen hat jedoch einen nicht zu unterschätzenden Stromverbrauch zur Folge, da durch die Erwärmung des Backofens für diesen Vorgang extrem hohe Temperaturen notwendig sind. Deshalb sollte man nicht bei jeder kleinen Verschmutzung solch ein Reinigungsprogramm durchführen, sondern möglichst selten.

Jede Wärme nutzen

Noch bis zu 10 Minuten sehr warm ist der Backofen nach dem Ausschalten, wenn Sie darin gerade ein Gericht aufgewärmt haben. In dieser Zeit können Sie noch etwas aufwärmen, wie beispielsweise den Nachtisch.
Die Nachwärme des Ofens können Sie auch nutzen, wenn Sie nach der ersten Mahlzeit kein Gericht mehr erhitzen, indem sie ihn einfach 10 Minuten früher abschalten. So sparen Sie einen hohen Betrag an Energie ein.

Vorheizen ist Nonsens
Backanleitungen auf denen empfohlen wird, dass man den Ofen vorheizen solle, sind für den Stromhaushalt absoluter Nonsens. Schließlich sparen Sie enorm viel Strom, wenn Sie auf das Vorheizen verzichten. Es lohnt sich, auch wenn das Backen etwas länger dauert. Rechnen Sie einfach 5 bis 7 Minuten zur empfohlenen Backzeit hinzu, nachdem Sie das Gericht in den kalten Backofen gestellt haben. Nur bei einer ganz geringen Anzahl von Gerichten ist der Unterschied im Ergebnis zu schmecken.
Autor: admin

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