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Verlauf und Häufigkeit von Heuschnupfen (Vorsorge)

Verlauf und Häufigkeit von Heuschnupfen
Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl derjenigen, die an Heuschnupfen erkranken. Um die 12 Millionen Deutsche leiden mittlerweile an dieser Allergie, wobei die Dunkelziffer noch viel höher sein wird.

Damit gehört die saisonale Rhinitis zu den häufigsten Atemwegserkrankungen und ist sogar die häufigste immunologische Erkrankung überhaupt.

Wer schon als Kind an dieser Allergie erkrankt, muss meist ein ganzes Leben lang damit leben. Das Unterlassen einer Behandlung kann zu einer Erkrankung der unteren Atemwege, so genannter Etagenwechsel, führen, was schlimmstenfalls chronisches Asthma mit sich bringt.

Trotz einer Behandlung ist es auch nicht ausgeschlossen, dass sich die allergische Reaktion gegen Pollen auf andere Substanzen, wie Lebensmittel, ausweitet.
Bei manchen Erkrankten besseren sich die Symptome mit zunehmenden Alter.

Verlauf
Der Heuschnupfen beginnt mit einem Juckreiz in der Nase, Rötung und Fremdkörpergefühl an den Bindehäuten der Augen, gelegentlich aber auch mit einem Brennen und Juckreiz der Mundschleimhaut, dem Rachen und der äußeren Gehörgänge.

Wenn der Pollenflug dann zunimmt, wird der Höhepunkt der Erkrankung in ihren Auswirkungen erreicht. Es kommt zu weißlich – wässriger Schleimbildung in der Nase, Behinderungen beim Atmen durch die Nase, anfallartigem Niesen und Niesattacken sowie massivem Juckreiz. Nach etwa einer Woche anhaltender Beschwerden kommt auch noch ein vermindertes Riechvermögen hinzu.

Da bei einem Großteil der an Heuschnupfen Erkrankten auch die Augenbindehäute betroffen sind, verstärkt sich der Juckreiz in den Augen und es kommt zum vermehrten Tränenfluss sowie einer Rötung der Bindehäute. Auch Lichtscheue und eine Lidschwäche können hinzu kommen.

Die Pflanzen, auf deren Pollen der Erkrankte allergisch reagiert, werden in Früh-, Mittel- und Spätblüher eingeteilt. Mit den Frühblühern ist die Zeit Januar bis April, bei den Mittelblühern zwischen Mai und August und mit den Spätblühern September bis Dezember gemeint.
Ein Großteil der Heuschnupfen Geplagten hat mit den Frühblühern zu kämpfen.

Der Frühjahrs – Schnupfen wird durch die Pollen von Bäumen verursacht, dazu gehören etwa Birke, Erle und Hasel.
Im Sommer sind die Gräserpollen unterwegs. Und im Herbst die Kräuterpollen, hier besonders der Beifuß.

Für manche Betroffene sind die Symptome, die mit der saisonalen Rhinitis einhergehen, nur lästig und nach Ende der Pollenflugzeit klingen sie rasch wieder ab.
Viele andere leiden aber auch untere einer stark eingeschränkten Lebensqualität, indem sie schlecht schlafen, den Aufenthalt im Freien meiden müssen, Kopfschmerzen, Konzentrationsbeschwerden und grippeähnliche Beschwerden haben.

Disclaimer:
Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von bestesalter.net kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen. Wenden Sie sich bitte bei Beschwerden immer an Ihren Arzt.
Autor: admin

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