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Welche Massagen helfen? (Vorsorge)

Mit einer Massage sollen die Haut, das Bindegewebe und die Muskulatur des Patienten mechanisch beeinflusst werden. Eine Massage wirkt sich nicht nur positiv auf die jeweils behandelte Stelle aus. Sie regt auch den gesamten Organismus an und hat eine positive Wirkung auf die Psyche. Es gibt zwei Formen der Massage. Mit der klassischen Methode wird die Haut und Muskulatur an einer bestimmten Stelle massiert. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt.

Bei der zweiten Massageform werden die Reflexbögen genutzt. Damit sollen auch Erkrankungen der Organe gelindert werden. Hierbei wird nicht die kranke Stelle selbst behandelt, sondern nur das Areal. Davon haben es aber nur wenige Massagen in die Leistungskataloge der Krankenkassen geschafft, da ihre Wirksamkeit oft bezweifelt wird.

Die zahlreichen Massagearten unterscheiden sich in den angewendeten Handgriffen, den Stellen, die massiert werden, mit welchem Druck, welche Körperteile und ob mit Hilfsmitteln massiert wird.

Das Ziel, das mit einer Massage erreicht werden soll, ist ganz verschieden. So kann es etwa um die Entspannung der Muskeln oder um eine Dehnung gehen.

Mangels ausreichender Studien kann bis heute nicht gesagt werden, welche Form der Massage jeweils am besten hilft. Aber es scheint wohl generell von Vorteil zu sein, wenn mehrere Formen miteinander kombiniert werden. Eine Erläuterung aller Massageformen ist wegen der Vielfalt nicht möglich. Daher auszugsweise die wichtigsten Massageformen.

Klassische Massage
Die klassische Massage ist die weltweit bekannteste und am meisten anerkannte Form der Massagen. Sie wird von Ärzten, Masseuren und Physiotherapeuten praktiziert. Zu den fünf Techniken gehören das Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen und die rhythmische Erschütterung des Körpers. Mit ihr werden Verspannungen, Verhärtungen und Erkrankungen am Bewegungsapparat, Verdauungsstörungen und Durchblutungsstörungen behandelt. Auch im Rahmen der Neurologie werden mit Hilfe der Klassischen Massage Spastiken therapiert.

Akupressur
Bei der Akupressur werden allein die Hände eingesetzt. Diese Form der Massage basiert auf den Lehren der chinesischen Medizin. Bestimmte, vorgegebene Punkte am Körper des Patienten werden mit den Fingern gedrückt oder massiert. Diese Punkte liegen auf Meridianen, unsichtbare Linien, in denen die Lebensenergie zirkuliert, die stimuliert werden.

Die Akupressur wird vor allem bei Kreuzschmerzen angewandt. Damit ist der untere Rücken in der Lenden- und Kreuzbeinregion gemeint. Diese Schmerzen werden oftmals auch als Hexenschuss bezeichnet.

Fußreflexzonenmassage
Nach den Lehren der Fußreflexzonenmassage gibt es für jedes Organ des Körpers eine entsprechende Reflexzone auf der Fußsohle. Es wird ein Reiz geschaffen, der zu dem jeweiligen Organ weitergeleitet wird. Sie soll sich vor allem auf chronische Kopfschmerzen, Zahn- und Augenprobleme, Magen-, Darmerkrankungen sowie Allergien positiv auswirken.

Warmsteinmassage
Hierbei werden Steine auf 60 Grad erwärmt und einige von ihnen auf der Massageliege auf markanten Stellen verteilt. Nun legt sich der Patient mit dem Rücken auf die Steine. Es werden weitere Steine auf den Körper des Patienten gelegt – auf den Kopf, Arme, Beine, Brust, Bauch und Füße.

Diese Form der Massage wird vor allem bei Muskelverspannungen, bei einem Burn – Out – Syndrom, Schlafproblemen, Kreislaufproblemen und zur Stärkung der Abwehrkräfte angewandt.

Ayurveda Massage
Bei der Ayurveda Massage wird sehr viel Öl verwendet, das mit Kräuterextrakten angereichert ist. Das Öl hat nicht nur heilende Wirkung auf die Haut. Es dringt auch in das Gewebe ein und sorgt für eine Entschlackung des Körpers.

Die Ayurveda Massage empfiehlt sich für eine Lockerung von Muskeln, Sehnen und Bändern, eine verbesserte Durchblutung der Haut, Beweglichkeit von Gelenken und eine Stimulierung von Herz und Lunge.
Autor: admin

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